Lockheed Martin Aktie: Trump nennt Namen
US-Präsident Trump fordert von Lockheed Martin mehr Produktionskapazitäten und nennt das Unternehmen im Kontext des milliardenschweren Golden-Dome-Programms. Das Rüstungsunternehmen profitiert von politischem Rückenwind und einem vollen Auftragsbuch.

- Trump fordert Fabrikneubauten statt Aktienrückkäufen
- Raketenabwehrprogramm Golden Dome auf 185 Mrd. Dollar aufgestockt
- Rekordauftragsbestand von 194 Milliarden US-Dollar
- Aktie notiert deutlich unter Jahreshoch
Präsident Trump hat Lockheed Martin öffentlich beim Namen genannt — und das gleich im Zusammenhang mit einem der größten Rüstungsprogramme der US-Geschichte. Das Unternehmen steht damit nicht nur politisch im Scheinwerferlicht, sondern auch vor einem dichten Katalysatoren-Kalender in den kommenden Wochen.
Fabriken, Munition und politischer Rückenwind
Am Rande eines bilateralen Treffens mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi verteidigte Trump die geplante Erhöhung des Verteidigungsbudgets. Dabei hob er explizit hervor, dass Lockheed Martin auf Druck seiner Regierung hin fünf bis sechs neue Fabriken baut. Gleichzeitig betonte er, dass Rüstungsunternehmen keine massiven Aktienrückkäufe mehr priorisieren dürfen — das Kapital soll in Produktion fließen.
Den Hintergrund lieferte Trump selbst: Die US-Munitionsvorräte seien durch die umfangreiche Ukraine-Hilfe der Vorgängerregierung aufgebraucht worden, ohne dass Nachschub beschafft wurde. Der Produktionsausbau wird damit als nationale Sicherheitsfrage eingestuft.
Golden Dome wächst auf 185 Milliarden Dollar
Das strukturell bedeutsamste Signal für Lockheed kommt vom Golden-Dome-Programm. Das geplante Raketenabwehrschild der USA wurde auf 185 Milliarden Dollar aufgestockt — ein Plus von zehn Milliarden — um raumgestützte Fähigkeiten zu beschleunigen. Lockheed Martin ist neben RTX und Northrop Grumman als einer der drei Hauptauftragnehmer bestätigt.
Bis zum Sommer 2028 muss eine einsatzfähige Erstkapazität demonstriert werden. Lockheed bringt dabei seine kampferprobten Systeme PAC-3 MSE und THAAD in die Architektur ein.
Dividende, Ausblick und internationale Lieferungen
Aktionäre erhalten am 27. März 2026 eine Quartalsdividende von 3,45 US-Dollar je Aktie — das 24. Jahr in Folge mit einer Dividendenerhöhung.
Operativ lieferte das Unternehmen zuletzt solide Zahlen: Der Umsatz stieg 2025 um sechs Prozent auf 75 Milliarden Dollar, das Segment-Betriebsergebnis legte um elf Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar zu. Der Auftragsbestand erreichte mit 194 Milliarden Dollar einen Rekordwert. Für 2026 erwartet das Management Umsätze zwischen 77,5 und 80 Milliarden Dollar, mit zweistelligem Wachstum im Bereich Missiles and Fire Control.
Auf internationaler Ebene lieferte Lockheed am 12. März 2026 das zweite Aegis-Radarsystem an das japanische Verteidigungsministerium aus — ein weiterer Schritt zur Stärkung der Verteidigungsarchitektur im Indo-Pazifik.
Die Aktie notiert trotz dieser Rückenwind-Faktoren rund neun Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, was den RSI in überverkauftes Terrain gedrückt hat. Die Quartalsergebnisse für Q1 2026 werden im April erwartet und dürften zeigen, ob die Produktionsoffensive bereits in den Zahlen sichtbar wird.
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