Lockheed Martin Aktie: US-Justiz holt sich einen Millionen-Vergleich
Der Rüstungskonzern einigte sich auf einen Vergleich; zugleich meldete er Quartalszahlen, erhöhte die Jahresprognose und schloss eine Übernahme ab.

- Vergleich über rund 29,5 Millionen Dollar
- Wells Fargo erhöht Kursziel auf 700 Dollar
- Ultra-Maritime-Übernahme am 26. Oktober abgeschlossen
- Umsatzprognose für 2026 angehoben
Lockheed Martin hat gestern einem Vergleich über rund 29,5 Millionen $ zugestimmt, um Vorwürfe von DOJ und EEOC beizulegen. Diese betreffen Beschäftigungsdiskriminierung und damit zusammenhängende falsche Bescheinigungen; laut US-Justizministerium handelt es sich ausschließlich um Vorwürfe, eine Haftung wurde nicht festgestellt. Die Aktie verliert heute 4,2%.
Wells Fargo hebt Kursziel an
Medienberichten zufolge erhöhte Wells-Fargo-Analyst David Strauss am Montag das Kursziel für Lockheed Martin von 600 $ auf 700 $. Die Einstufung Equal-Weight bestätigte er dabei. Die höhere Zielmarke ging damit nicht mit einer Änderung des Anlageurteils einher.
Übernahme und höhere Jahresprognose
Am 26. Oktober schloss Lockheed Martin die Übernahme von Ultra Maritime ab. Nach Angaben des Unternehmens erweitert der Zukauf seine Fähigkeiten bei der Unterwasser- und U-Boot-Bekämpfung.
Bereits am 22. Oktober hatte Lockheed Martin für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 20,7 Milliarden $ gemeldet. Der Nettogewinn erreichte 1,8 Milliarden $. Der Auftragsbestand lag nach Unternehmensangaben auf einem Rekordniveau von 292,0 Milliarden $.
Zugleich hob Lockheed Martin die Umsatzprognose für 2026 auf ungefähr 80,0 bis 82,0 Milliarden $ an. Beim verwässerten Ergebnis je Aktie erwartet das Unternehmen ungefähr 30,35 bis 30,75 $. Für den freien Cashflow stellte es ungefähr 7,8 bis 8,0 Milliarden $ in Aussicht.
Einen weiteren Auftrag meldete Lockheed Martin am 27. Oktober: Die US-Luftwaffe vergab einen Produktionsvertrag über 694 Millionen $ für die Air-Launched Rapid Response Weapon. Am 28. Oktober demonstrierte das Unternehmen gemeinsam mit der US-Armee zudem die Umleitung einer bereits fliegenden GMLRS-Rakete. Bei dem Test auf dem White Sands Missile Range traf sie anschließend erfolgreich ein bewegliches Ziel.
Stand heute, 4. November: Lockheed Martin – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Lockheed Martin investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 4. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.




