Lockheed Martin Aktie: Wichtige Aufträge zum Jahreswechsel
Das US-Verteidigungsministerium vergibt kurz vor Jahresende zwei strategische Rüstungsaufträge an Lockheed Martin. Der Fokus liegt auf der Unterstützung Taiwans und der Wartung des THAAD-Systems in den Emiraten.

- Neue Pentagon-Aufträge im Wert von 471 Millionen Dollar
- Modernisierung der Luftflotte Taiwans als Schwerpunkt
- Erweiterung der THAAD-Wartung in den Arabischen Emiraten
- Markt reagiert verhalten trotz gefüllter Auftragsbücher
Lockheed Martin beendete das Jahr 2025 nicht still und leise, sondern mit signifikanten neuen Vereinbarungen. Das US-Verteidigungsministerium erteilte dem Rüstungskonzern kurz vor Silvester Aufträge im Wert von rund 471 Millionen US-Dollar. Im Fokus stehen dabei die strategische Unterstützung Taiwans sowie der Vereinigten Arabischen Emirate, was die geopolitische Relevanz des Unternehmens für das Jahr 2026 unterstreicht.
Strategische Deals in Taiwan und den Emiraten
Am letzten Handelstag des Jahres bestätigte Lockheed Martin zwei wesentliche Vertragsabschlüsse, die die zentrale Rolle des Konzerns bei ausländischen Militärverkäufen (FMS) der USA festigen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lockheed?
Der größere Anteil entfällt auf Taiwan mit einem Auftragsvolumen von bis zu 328,5 Millionen US-Dollar. Das Pentagon stufte diese Beschaffung als „dringenden operativen Bedarf“ ein, was die Brisanz der geopolitischen Lage im Indopazifik verdeutlicht. Der Vertrag umfasst die Lieferung moderner Zielerfassungssysteme (Sniper Advanced Targeting Pods) sowie Infrarot-Such- und Verfolgungssysteme zur Modernisierung der taiwanesischen Luftflotte. Die Arbeiten sollen bis Juni 2031 in Florida durchgeführt werden.
Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen eine Erweiterung bestehender Verträge mit den Vereinigten Arabischen Emiraten im Wert von 142,6 Millionen US-Dollar. Hierbei geht es um die Wartung und Unterstützung des Raketenabwehrsystems THAAD. Diese Maßnahme sichert die operative Einsatzbereitschaft der Infrastruktur in den Emiraten ab sofort bis August 2028.
Zurückhaltung am Markt trotz gefüllter Auftragsbücher
Obwohl die neuen Aufträge den ohnehin schon hohen Auftragsbestand in den Segmenten Missiles and Fire Control sowie Aeronautics weiter aufpolstern, reagierten Anleger verhalten. Die Aktie beendete den Handel bei 484,69 US-Dollar. Marktbeobachter führen die gedämpfte Reaktion auf das geringe Handelsvolumen während der Feiertage sowie auf eine gewisse Sektorenrotation zurück.
Analysten betonen, dass ein prall gefülltes Auftragsbuch allein nicht ausreicht. Die entscheidende Herausforderung für Lockheed Martin im Jahr 2026 wird sein, diese Umsätze in verbesserte Margen umzuwandeln. Während technische Erfolge, wie der jüngste Test des ER GMLRS-Raketensystems mit verdoppelter Reichweite, die Wettbewerbsfähigkeit belegen, warten Investoren auf den Beweis, dass sich dies auch in der Profitabilität niederschlägt.
Blick auf die Quartalszahlen
Der Fokus richtet sich nun auf die kommenden Ergebnisse des vierten Quartals. Investoren werden genau prüfen, wie sich die neuen Vertragsabschlüsse auf den freien Cashflow auswirken und welche Prognose das Management für das Gesamtjahr 2026 abgibt. Charttechnisch gilt es, die Unterstützungszone um 480 US-Dollar im Auge zu behalten; sollte diese Marke halten, könnte die Integration der neuen Taiwan- und THAAD-Verträge das fundamentale Fundament für eine Erholung bilden.
Lockheed-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lockheed-Analyse vom 1. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Lockheed-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lockheed-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lockheed: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




