Logitech Aktie: 1,13 Dollar EPS schlägt Erwartung

Logitech hat mit den Zahlen zum Schlussquartal und zum Geschäftsjahr 2026 mehr geliefert als der Markt erwartet hatte. Der Software- und Hardwarekonzern wuchs beim Umsatz, steigerte die Marge und erhöhte den Gewinn je Aktie spürbar. Am Markt kam das gut an. Die Aktie notiert heute bei 88,34 Euro und damit nahe an ihrem 200-Tage-Durchschnitt.

Starke Zahlen im Schlussquartal

Im vierten Quartal kletterte der Umsatz auf 1,09 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 7 Prozent in Dollar und 3 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Beim Non-GAAP-Ergebnis je Aktie kam Logitech auf 1,13 US-Dollar. Analysten hatten nur 1,09 US-Dollar erwartet.

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Auch beim operativen Ergebnis legte das Unternehmen zu. Das GAAP-Betriebsergebnis stieg auf 136 Millionen US-Dollar, das Non-GAAP-Betriebsergebnis auf 167 Millionen US-Dollar. Der operative Cashflow erreichte 203 Millionen US-Dollar. Dazu kam eine Non-GAAP-Bruttomarge von 44,8 Prozent.

Für das Gesamtjahr meldete Logitech einen Umsatz von 4,84 Milliarden US-Dollar. Die Non-GAAP-Betriebsmarge lag bei 18,8 Prozent und damit auf Rekordniveau.

Kapitalrückflüsse bleiben zentral

Logitech hat im Geschäftsjahr 2026 insgesamt 768 Millionen US-Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückgegeben. Das ist ein klares Signal an den Kapitalmarkt. Das Unternehmen will seine starke Ertragslage nicht nur in Wachstum, sondern auch in Ausschüttungen übersetzen.

Hinzu kommt ein neuer dreijähriger Aktienrückkaufplan über 1,4 Milliarden US-Dollar. Das vorherige Programm über 1,6 Milliarden US-Dollar ist abgeschlossen. Parallel dazu betont das Management die Investitionen in Innovation und strategische Projekte.

KI als nächster Hebel

Für das Geschäftsjahr 2027 plant Logitech höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Der Konzern will vor allem von Fortschritten bei künstlicher Intelligenz profitieren. Daraus sollen neue Hardware- und Softwarelösungen entstehen, die stärker auf Arbeit, Gaming und Videokommunikation ausgerichtet sind.

Das Management hält langfristig an seinem Ziel fest: ein jährliches Umsatzwachstum von 7 bis 10 Prozent und eine Non-GAAP-Betriebsmarge von 15 bis 18 Prozent. Die Aktie hat auf Sicht von 30 Tagen fast 10 Prozent zugelegt und liegt damit wieder deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 73,8 signalisiert allerdings bereits eine überkaufte Lage.

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