Lonza Aktie: Wachstumskurs bestätigt

Der Pharmazulieferer Lonza verzeichnet 2025 ein deutliches Umsatzplus und erhöht die Dividende. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen ein weiteres Wachstum, sieht sich jedoch Währungsrisiken ausgesetzt.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz 2025 währungsbereinigt um 21,7 % gestiegen
  • Dividende wird um 25 Prozent auf 5 CHF erhöht
  • Prognose für 2026: 11–12 % Umsatzwachstum
  • Währungseffekte belasten Umsatz und Ergebnis

Lonza blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und setzt die Messlatte für die kommenden Monate noch einmal höher. Während viele Branchenvertreter mit volatiler Nachfrage kämpfen, profitiert der Pharmazulieferer von strategischen Zukäufen und einer stabilen Auftragslage. Doch kann der Konzern das hohe Tempo auch 2026 halten, wenn Währungseffekte den Gegenwind verschärfen?

Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick:

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  • Umsatz 2025: 6,5 Mrd. CHF (+21,7 % währungsbereinigt)
  • Core EBITDA: 2,1 Mrd. CHF (Marge: 31,6 %)
  • Dividende: 5,00 CHF pro Aktie (+25 % im Vergleich zum Vorjahr)
  • Prognose 2026: 11–12 % Umsatzplus, Marge über 32 % erwartet

Integration der Vacaville-Anlage treibt Zahlen

Der deutliche Umsatzsprung auf 6,5 Milliarden CHF verdeutlicht, dass die Integration der neu erworbenen Produktionsstätte in Vacaville schneller Früchte trägt als erwartet. Die Anlage für Biologika-Wirkstoffe hat bereits ihren fünften großen kommerziellen Vertrag gesichert. Parallel dazu investierte Lonza im vergangenen Jahr rund 1,3 Milliarden CHF in den Ausbau der Kapazitäten für Zell- und Gentherapien sowie Biokonjugate.

Diese Investitionsoffensive spiegelt sich in einer verbesserten Profitabilität wider: Mit einer Core EBITDA-Marge von 31,6 % übertraf das Unternehmen die eigenen Zielvorgaben. Davon profitieren nun auch die Aktionäre durch eine vorgeschlagene Dividendenerhöhung um ein Viertel auf 5,00 CHF je Aktie.

Optimistischer Ausblick mit Währungsrisiken

Für das Geschäftsjahr 2026 bleibt das Management zuversichtlich und peilt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 11 % und 12 % an. Die operative Marge soll dabei die Marke von 32 % knacken. Ein belastender Faktor bleibt jedoch die Wechselkursentwicklung: Der schwache US-Dollar dürfte sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis mit etwa 2 % negativ beeinflussen. Zeitlich erwartet das Unternehmen eine stärkere Dynamik in der ersten Jahreshälfte, während sich das Wachstum im zweiten Halbjahr moderat abschwächen könnte.

Fokus auf das Kerngeschäft

Strategisch treibt Lonza den Umbau zum reinen Auftragsfertiger (CDMO) konsequent voran. Das im April 2025 gestartete Betriebsmodell „One Lonza“ soll die Produktivität durch die Bündelung auf drei zentrale Plattformen steigern. Der geplante Verkauf der Sparte „Capsules & Health Ingredients“ befindet sich bereits in der Umsetzung; der Bereich wird in der Bilanz bereits als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen.

Die Transformation zum spezialisierten Dienstleister scheint sich auszuzahlen und sorgt für eine überdurchschnittliche Profitabilität. Entscheidend für die Kursentwicklung im laufenden Jahr wird die operative Umsetzung des geplanten Spartenverkaufs und die Beibehaltung der hohen Margen trotz der erwarteten Währungsverluste sein. Das Management hat für das erste Halbjahr 2026 eine besonders hohe Dynamik angekündigt, an der sich das Unternehmen nun messen lassen muss.

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