LPKF Laser: Kurs fällt 11,56 Prozent auf 16,55 EUR

LPKF Laser verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang, hält aber an der Jahresprognose fest.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz bricht auf 17,1 Millionen Euro ein
  • Operativer Verlust weitet sich aus
  • Auftragseingang steigt um 18 Prozent
  • Jahresziele trotz schwachem Start bestätigt

An der Börse eilte LPKF Laser in den vergangenen Monaten von Rekord zu Rekord. Die Hoffnungen auf einen Durchbruch in der Halbleiterfertigung trieben den Kurs massiv an. Die Realität des ersten Quartals 2026 zeichnet nun ein völlig anderes Bild. Ein schwaches Solargeschäft drückt die Bilanz tief in die roten Zahlen.

Der Konzernumsatz brach zum Jahresauftakt auf 17,1 Millionen Euro ein. Im Vorjahr lagen die Erlöse noch deutlich höher. Parallel dazu weitete sich das operative Minus vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 6,9 Millionen Euro aus.

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Marktbeobachter werten die Entwicklung als Dämpfer für die jüngste Euphorie. Die Aktie korrigierte am Donnerstag um gut 11 Prozent auf 16,55 Euro. Seit Jahresbeginn steht für das Papier, das erst am Mittwoch ein neues Jahreshoch markierte, dennoch ein sattes Plus von 175 Prozent auf der Anzeigetafel.

Volle Auftragsbücher als Puffer

Abseits der schwachen Erlöse liefert die Nachfrageseite positive Signale. Der Auftragseingang kletterte um knapp 18 Prozent auf 24,1 Millionen Euro. Das entspricht einer starken Book-to-Bill-Ratio. Jeder erwirtschaftete Euro wird demnach durch mehr als einen Euro an neuen Bestellungen übertroffen.

Mittelfristig setzt der Vorstand auf das Transformationsprogramm „North Star“. Bis 2028 plant das Management eine dauerhaft zweistellige operative Marge. Der strategische Anker bleibt dabei die LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching) für das Advanced Packaging von Mikrochips. LPKF positioniert das Verfahren als Schlüsselkomponente für künftige Chip-Generationen.

Jahresziele bleiben intakt

Trotz des schwachen Jahresauftakts hält das Management an der Prognose für das Gesamtjahr fest. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz von bis zu 120 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll im besten Fall bei 4,5 Prozent liegen.

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