Lufthansa Aktie: Capital Group legt leicht nach

Der US-Investor erhöhte seinen Aktienanteil auf 5,05 Prozent; Ansprüche aus Wertpapierleihe gingen deutlich zurück.

Die Kernpunkte:
  • Aktienstimmrechte stiegen auf 5,05 Prozent
  • Zuvor lag der Anteil bei 4,88 Prozent
  • Leihansprüche sanken auf 0,003 Prozent
  • Rund 60,7 Millionen Stimmrechte zugerechnet

Beim Lufthansa-Aktionärskreis tut sich etwas: Die US-Fondsgesellschaft Capital Group hat ihre Stimmrechtsposition an der Airline leicht ausgebaut und die Marke von fünf Prozent bei den Aktienstimmrechten überschritten.

Die Details der Meldung

Die Schwelle wurde am 3. November 2026 berührt. Der Anteil der Stimmrechte aus Aktien liegt nun bei 5,05 Prozent, zuvor waren es 4,88 Prozent. Umgerechnet entspricht das rund 60,7 Millionen Stimmrechten, die der Capital Group zugerechnet werden. Direkt hält die Gruppe keine Stimmrechte.

Die Gesamtzahl der Stimmrechte beträgt gut 1,2 Milliarden. Als Aktionär mit mindestens drei Prozent der Stimmrechte nennt die Meldung den EUPAC Fund.

Instrumente schrumpfen

Auffällig ist die Verschiebung bei den Instrumenten. Hier fiel der Anteil von 0,15 Prozent auf nur noch 0,003 Prozent. Es handelt sich um Rückübertragungsansprüche aus Wertpapierleihe mit physischer Abwicklung, insgesamt 32.000 Stimmrechte.

Die Summe aus Aktien und Instrumenten stieg damit nur geringfügig, von 5,03 auf 5,05 Prozent. Die Capital Group hat ihre Position also weniger durch große Zukäufe als durch eine Umschichtung zwischen Aktien und Leihe-Ansprüchen verändert.

Den Hauptteil der Stimmrechte hält die Capital Research and Management Company mit 4,75 Prozent. Sie gehört zur Kette der kontrollierten Unternehmen der Capital Group Companies mit Sitz in Los Angeles.

Die Mitteilung ist auf den 4. November 2026 datiert und wurde am 6. November veröffentlicht. Für die Lufthansa bedeutet sie keine operative Neuigkeit. Sie zeigt aber, dass einer der großen internationalen Fondsinvestoren seine Position in der Aktie hält und leicht ausgebaut hat.

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