Lufthansa Aktie: Die große Wende!
Die Lufthansa verzeichnet die besten Pünktlichkeitswerte seit zehn Jahren und profitiert von einem 350-Millionen-Euro-Entlastungspaket der Politik. Die Aktie zeigt mit 34 Prozent Jahresplus bereits deutliche Erholungssignale.

- Beste Pünktlichkeitswerte seit einem Jahrzehnt
- 350 Millionen Euro staatliches Entlastungspaket
- Aktie mit 34 Prozent Gewinn seit Jahresbeginn
- Wichtige Inlandsverbindungen bleiben erhalten
- Premium-Offensive mit neuer Allegris-Kabine
Jahrelang stand die Kranich-Airline symbolisch für Verspätungen, Personalmangel und frustrierte Passagiere. Doch nun meldet CEO Jens Ritter eine überraschende Erfolgsbilanz, flankiert von unerwarteter Hilfe aus der Politik. Ist das endlich der Befreiungsschlag, der die Ära des Krisenmanagements beendet und den Weg zu nachhaltigen Gewinnen ebnet?
Operative Exzellenz statt Chaos
Die Zeiten der operativen “Meltdowns” scheinen vorbei zu sein. CEO Jens Ritter bestätigte am Wochenende, dass die Kernmarke Lufthansa aktuell die besten Pünktlichkeitswerte seit einem Jahrzehnt verzeichnet. Das interne Sanierungsprogramm zeigt schneller Wirkung als viele Kritiker erwartet hatten. Dies ist weit mehr als nur Kosmetik für das Image: Eine hohe Pünktlichkeit senkt drastisch die Kosten für teure Entschädigungszahlungen und Umbuchungen, die in den vergangenen Jahren die Bilanzen verhagelten.
Diese neu gewonnene Stabilität hat direkte Auswirkungen auf den Flugplan. Entgegen früherer Befürchtungen werden weitere Streichkonzerte im innerdeutschen Verkehr für den kommenden Sommer gestoppt.
Hier sind die Fakten, die Anleger jetzt kennen müssen:
- Netz-Stabilisierung: Wichtige Verbindungen wie München-Münster sowie Flüge ab Dresden, Bremen und Hannover bleiben erhalten.
- Schwarze Zahlen: Das Unternehmen erreicht seine operativen Ziele und steuert auf Gewinn zu.
- Premium-Offensive: Die neue “Allegris”-Kabine und modernisierte A380 sollen ab 2026 lukrative Geschäftskunden zurückgewinnen.
Rückenwind aus Berlin: Ende der Krise?
Doch der eigentliche Turbo für die Aktie kommt aus der Politik. Die Bundesregierung hat ein Entlastungspaket von rund 350 Millionen Euro für die Luftfahrtbranche beschlossen, um die Standortkosten zu senken. Dieser Schritt verschafft der Lufthansa Group den nötigen finanziellen Spielraum, um vom Verteidigungsmodus wieder in den Angriffsmodus zu schalten.
An der Börse wird diese Kombination aus operativer Disziplin und politischer Schützenhilfe bereits honoriert. Das Papier notiert mit einem Schlusskurs von 8,23 Euro in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 8,32 Euro. Die beeindruckende Rallye von fast 34 Prozent seit Jahresanfang zeigt, dass das “Smart Money” bereits auf den Turnaround setzt.
Besonders spannend ist die Diskrepanz zwischen Markt und Analysten: Während Häuser wie Bernstein Research mit einem Kursziel von 7,50 Euro noch skeptisch bleiben, scheint die operative Realität diese konservativen Einschätzungen gerade rechts zu überholen.
Der Fokus verschiebt sich nun endgültig vom Krisenmanagement hin zur Profitabilität. Entscheidend wird sein, ob die Premium-Strategie bei den Geschäftsreisenden verfängt und die Margen nachhaltig oben hält. Gelingt die Umsetzung der Winterflugpläne reibungslos, dürfte der charttechnische Widerstand bei 8,50 Euro nur noch eine Frage der Zeit sein.
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