Lufthansa Aktie: Erfolgreiche Premiere!
Lufthansa startet ein umfangreiches Retrofit-Programm für ihre A380-Flotte, um das Langstreckenprodukt zu modernisieren. Auslöser sind Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen.

- Umrüstung der acht A380 beginnt im Februar 2026
- Neue Business Class mit Gangzugang für alle Plätze
- Lieferverzögerungen bei Boeing 777X als Hauptgrund
- Aktie zeigt starkes Plus über zwölf Monate
Lufthansa setzt beim Langstreckenprodukt nach – ausgerechnet beim A380. Ab Februar startet ein umfassendes Retrofit-Programm, das die Business Class spürbar aufwerten soll. Der Hintergrund ist weniger Luxus als Pragmatismus: Lieferverzögerungen bei bestellten Neuflugzeugen zwingen die Airline, länger mit bestehenden Jets zu planen.
A380 bekommt neue Business Class
Ab Februar 2026 sollen die acht verbliebenen Airbus A380 in den Elbe Flugzeugwerken in Dresden umgerüstet werden. Das erste modernisierte Flugzeug soll bereits im April 2026 wieder in den Liniendienst zurückkehren. Komplett fertig sein soll die gesamte Teilflotte Mitte 2027.
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Im Zentrum steht der neue Business-Class-Sitz „Thompson VantageXL“. Lufthansa stellt damit von der bisherigen 2-2-2-Anordnung auf ein 1-2-1-Layout um. Der Effekt ist klar: Jeder Platz erhält direkten Gangzugang. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Business-Class-Sitze von 78 auf 68, weil die neue Anordnung mehr Raum braucht. Die Gesamtkapazität reduziert sich leicht von 509 auf 499 Plätze.
Die wichtigsten Fakten zum Retrofit:
– Start der Umrüstung: Februar 2026 (Dresden)
– Erste Rückkehr in den Dienst: April 2026
– Abschluss geplant: Mitte 2027
– Neuer Sitz: Thompson VantageXL
– Neue Konfiguration: 1-2-1 (Gangzugang für alle)
– Kapazität: Business 78 → 68 Sitze, gesamt 509 → 499 Plätze
Verzögerte 777X als Auslöser
Der Umbau ist eine direkte Reaktion auf anhaltende Lieferverzögerungen bei bestellten Langstreckenflugzeugen, besonders bei der Boeing 777X. Weil der A380 laut Plan noch mindestens fünf Jahre Teil der Flotte bleiben soll, will Lufthansa das Bordprodukt in dieser Zeit wettbewerbsfähig halten.
Ein praktischer Vorteil: Lufthansa setzt auf bereits zertifizierte Sitze. Das reduziert den Aufwand für Zulassungsprozesse und macht die Umsetzung planbarer.
Operativ belastet – Aktie stabil
Neben der Flottenmodernisierung bleibt das operative Umfeld angespannt. Wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten hat Lufthansa die Aussetzung der Flüge nach Teheran verlängert. Die Verbindungen bleiben nun mindestens bis Ende März 2026 eingestellt.
An der Börse fiel die Reaktion zum Wochenausklang ruhig aus: Am Freitag schloss die Aktie bei 8,70 Euro. Auf 12-Monats-Sicht steht dennoch ein deutliches Plus von 37,75% – ein Hinweis darauf, dass der Markt den Titel trotz kurzfristiger Unsicherheiten zuletzt wieder stärker bewertet hat.
Bis April 2026 wird sich zeigen, wie schnell Lufthansa das erste umgerüstete A380-Flugzeug zurück in den Betrieb bringt – und ob der Zeitplan für die Umrüstung bis Mitte 2027 hält.
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