Lufthansa: Renditestarkes Bonuspapier für risikoscheue Anleger

Nach dem jüngsten Steigflug der Lufthansa-Aktie fragen sich viele Börsianer, ob sie bei dem DAX-Titel noch einsteigen sollen. Dabei sollten sie allerdings bedenken, dass es im Zertifikatesektor interessante Alternativen zu dem Anteilschein der Kranich-Airline gibt. Zu denen zählt beispielsweise ein Capped-Bonus-Zertifikat von der Commerzbank.

© Deutsche Lufthansa

In den vergangenen vier Wochen hat sich die Lufthansa-Aktie um 14,5 Prozent verteuert. Zurückzuführen ist diese erfreuliche Kursentwicklung vor allem auf eine positive Branchenstimmung und eine Teileinigung im Tarifstreit mit den Piloten der Kranich-Airline. Gemäß dem Kompromiss, auf den sich die Vereinigung Cockpit und die Lufthansa geeinigt haben, werden die Piloten eine Einmalzahlung und eine Gehaltserhöhung von 8,7 Prozent in vier Stufen während eines Zeitraums von sieben Jahren erhalten. Leider gibt es noch ungeklärte Streitpunkte bei der Ausgestaltung des Vorruhestands, den Betriebsrenten und den Bestimmungen des Manteltarifvertrags.

Lufthansa mit leichter Gewinnsteigerung

 

Erfreulicherweise hat die Lufthansa Anfang November gute Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 veröffentlicht. Die im Berichtszeitraum erzielte EBIT-Marge liegt mit 9,8 Prozent drei Prozentpunkte über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Und der Gewinn je Aktie stieg um 5,3 Prozent auf 3,98 Euro. Ein Manko ist jedoch die niedrige Eigenkapitalquote, die Ende September 2016 nur noch 14,1 Prozent betrug. Ein Jahr zuvor lag sie noch bei 18,6 Prozent.

Treibstoffkosten sind gestiegen

 

Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr ist bezüglich der Geschäftsentwicklung in diesem Jahr Jahr optimistisch. Er wagte allerdings bislang noch keine Gewinnprognose. Bekannt ist lediglich, dass der DAX-Konzern sein Flugangebot 2017 um drei Prozent ausweiten will und dass die infolge der Ölpreis-Rallye gestiegenen Treibstoffkosten die Profitabilität belasten werden. Voraussichtlich wird Spohr am 16. März 2017 im Rahmen der Veröffentlichung der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Gewinnprognose bekanntgeben.

Positives Chartbild

 

Unter charttechnischen Aspekten erwähnenswert ist der Ausbruch des Aktienkurses über die derzeit bei 12,34 Euro verlaufende 38-Tage-Linie und über einen Widerstand bei 13,00 Euro. Nun müssen Anleger bei der Lufthansa-Aktie mit einem Kursrücksetzer rechnen. Anschließend könnte sich der Steigflug des Kurses fortsetzen. Allerdings maximal bis etwa 15,30 Euro – dort befindet sich eine weitere charttechnische Hürde.

Renditestarkes Bonuspapier

 

Vorsichtige Anleger, die zu dem Fazit kommen, dass sich ein Einstieg bei der Lufthansa-Aktie nicht aufdrängt, sollten einen Blick auf ein Capped-Bonus-Zertifikat (WKN: CE705F, ISIN: DE000CE705F6) von der Commerzbank werfen, das mit einem Bonuslevel und einem Cap bei 14,20 Euro ausgestattet ist. Börsianer, die dieses Finanzprodukt zu einem Kurs von 13,22 Euro kaufen, können damit bis zum 22. Juni 2017 eine Rendite von 7,4 Prozent erzielen, sofern der Kurs der Lufthansa-Aktie während der Laufzeit nie auf oder unter 10,80 Euro fällt. Die Bonusrendite per annum beträgt somit respektable 22,0 Prozent. Positiv zu werten ist auch, dass dieses Zertifikat günstiger ist als der Basiswert, der zuletzt bei 13,50 Euro notierte.

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