Lumentum Aktie: Antwort auf Lieferengpässe
Lumentum erwirbt eine Großanlage, um die Produktion von optischen KI-Komponenten zu steigern und die hohe Nachfrage zu bedienen. Das Unternehmen verzeichnet starkes Umsatzwachstum.

- Zukauf einer Produktionsanlage von Qorvo in North Carolina
- Skalierung der Herstellung von Indiumphosphid-Komponenten
- Umsatzsprung von 65,5 Prozent im letzten Quartal
- Enge Partnerschaft und Milliardenverträge mit Nvidia
Lumentum rüstet massiv auf, um die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage bei KI-Hardware zu schließen. Mit dem Erwerb einer neuen Großanlage in North Carolina reagiert das Unternehmen auf einen Markt, der derzeit förmlich leergefegt ist.
Kapazitätssprung für die KI-Infrastruktur
Der Zukauf des Standorts in Greensboro von Qorvo ist ein strategischer Schritt, um die Produktion von optischen Komponenten auf Indiumphosphid-Basis (InP) zu skalieren. Diese Bauteile sind essenziell für die Vernetzung von Hochleistungsrechnern in KI-Rechenzentren. Da die Nachfrage das aktuelle Angebot branchenweit um etwa 30 Prozent übersteigt, soll das neue Werk helfen, den wachsenden Auftragsstau abzuarbeiten.
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Analysten sehen in der Expansion eine notwendige Reaktion auf das enorme Marktpotenzial. Bis zum Jahr 2030 wird ein Anstieg des Marktvolumens für optische Verbindungen von 18 Milliarden auf über 90 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Lumentum hat sich hier bereits durch eine enge Partnerschaft mit Nvidia positioniert, die eine Milliarden-Investition und langfristige Abnahmeverträge umfasst.
Starke Zahlen, volatile Aktie
Die operativen Fortschritte spiegeln sich in der Bilanz wider. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterte der Umsatz im Vorjahresvergleich um 65,5 Prozent auf 665,5 Millionen US-Dollar. Trotz dieser Dynamik verzeichnet das Papier heute einen Rücksetzer von rund vier Prozent auf 634,80 Euro. Angesichts einer Performance von über 900 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate werten Marktbeobachter dies jedoch als normale Gewinnmitnahme nach dem jüngsten Rekordlauf.
Für das laufende dritte Quartal stellt das Management einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 2,15 und 2,35 US-Dollar in Aussicht. Der Erfolg wird nun maßgeblich davon abhängen, wie effizient die neue Anlage in den zweijährigen Produktionsplan integriert wird, um die Zusagen gegenüber den großen Cloud-Anbietern zu erfüllen.
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