LVMH übernimmt Luxushotelkette

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton geht weiter auf Einkaufstour und verstärkt damit sein eigenes Hotelgeschäft.  Denn bereits jetzt betreibt der Weltmarktführer unter anderem die Bulgari-Hotels und die Luxuskette Chevel Blanc.

Nun bauen die Franzosen ihr Geschäft mit den Luxushotels von Belmond weiter aus. Die Hotelkette mit Sitz in London wurde vor über 40 Jahren mit dem Kauf des Hotels Cipriani in Venedig gegründet. Seitdem hat sich allerdings viel getan:

In 24 Staaten über 46 Hotels

Denn mittlerweile ist das Unternehmen in 24 Staaten aktiv und hat mehr als 46 Hotels. Unter anderem das Edel-Hotel La Residencia auf Mallorca, das Copacabana Palace in Rio de Janeiro, das Grand Hotel in Sankt Petersburg und das Hotel das Cataratasin Brasilien. Zudem betreibt Belmond Zugverbindungen und Flusskreuzfahrten auf der ganzen Welt. Vor einigen Monaten wurden nun Investmentbanken engagiert, um einen Verkauf auszuloten und sind jetzt ist man mit LVMH fündig geworden.

25 Dollar in bar je Aktie

LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton meldete Ende der Woche, dass man 25 Dollar je Belmond-Aktie  in bar zahlen werden. Das ist ein rund 40%iger Aufschlag auf den Schlusskurs von Donnerstag an der New Yorker Börse. Der Deal wird von Belmond einschließlich der Schulden mit 3,2 Milliarden Dollar bewertet. Sofern die zuständigen Behörden und die Belmond-Aktionäre zustimmen, soll die Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2019 abgeschlossen werden.

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