Lynas Aktie: Einzigartige Wachstumschancen!
Der Rohstoffproduzent Lynas verzeichnet stark steigende Umsätze dank hoher Metallpreise, kämpft aber mit Produktionsausfällen. Ein Wechsel an der Konzernspitze steht bevor.

- Umsatz steigt kräftig durch höhere Verkaufspreise
- Produktion fällt aufgrund von Stromproblemen
- CEO Amanda Lacaze kündigt ihren Rücktritt an
- Westliche Nachfrage nach unabhängigen Lieferketten
Seltene Erden werden wieder teurer – und das spielt Lynas in die Karten. Neodym und Praseodym klettern laut einem Bericht von Simply Wall St von gestern auf Mehrjahreshochs, weil das Angebot knapp bleibt und die Nachfrage aus E‑Mobilität und Rüstungssektor hoch ist. Doch kann Lynas dieses Preisumfeld trotz operativer Probleme wirklich voll ausnutzen?
Wichtige Fakten aus dem zweiten Quartal (GJ 2026):
– Umsatz: 201,9 Mio. A$ (+43% zum Vorjahr)
– Durchschnittlicher Verkaufspreis: 85,60 A$/kg (Vorjahr: 49,20 A$/kg)
– Produktion seltenerdhaltiger Oxide: 2.382 t (Vorquartal: 3.993 t)
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Preisanstieg stärkt die Position
Der laufende Preisanstieg bei zentralen Metallen wie Neodym und Praseodym erhöht die Aufmerksamkeit für Produzenten außerhalb Chinas. Lynas profitiert dabei auch von seiner Rolle als größter Produzent seltener Erden außerhalb der Volksrepublik. Diese Einordnung gewinnt an Gewicht, weil westliche Staaten ihre Lieferketten breiter aufstellen wollen.
Politischer Rückenwind – mit messbaren Effekten
In der Telefonkonferenz zum Q2 im Januar verwies CEO Amanda Lacaze auf politische Maßnahmen rund um „Critical Minerals“, insbesondere aus den USA. Diese hätten zu „funktionaleren“ Marktdynamiken beigetragen.
In den Zahlen zeigt sich das vor allem über den Preishebel: Der durchschnittliche Verkaufspreis lag im Quartal deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz stieg entsprechend kräftig.
Produktion unter Druck
Trotz der günstigen Preislandschaft blieb die operative Seite ein Problem. Stromunterbrechungen in der Verarbeitungsanlage in Kalgoorlie (Westaustralien) belasteten die Ausbringung. Die Produktion fiel im Q2 auf 2.382 Tonnen nach 3.993 Tonnen im Vorquartal.
Lynas arbeitet laut Bericht daran, netzunabhängige Stromlösungen zu sichern, um den Standort stabiler zu betreiben.
Chefwechsel und nächster Termin
Parallel steht ein Führungswechsel an: Lacaze will nach mehr als zehn Jahren an der Spitze gehen. Der Verwaltungsrat sucht bereits einen Nachfolger; sie soll voraussichtlich bis Ende Juni 2026 im Amt bleiben.
Im Markt richtet sich der Blick nun auf die Zwischenergebnisse Ende Februar. Dort dürften vor allem Preisentwicklung, Margen und die Stabilität der Produktion im Zentrum stehen.
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