Lynas Aktie: Staatshilfe im Fokus

Die Aktie von Lynas Rare Earths profitiert von Diskussionen über staatliche Unterstützungsmaßnahmen für kritische Mineralien, die westliche Produzenten vor chinesischem Preisdruck schützen sollen.

Die Kernpunkte:
  • Kursanstieg nach Berichten über mögliche Preisuntergrenzen
  • Lynas als größter Produzent außerhalb Chinas im Fokus
  • Produktionsstart von Samarium im April 2026 geplant
  • Umsatzsteigerung im zweiten Quartal des Geschäftsjahres

Die Aktie von Lynas Rare Earths legte am Montag deutlich zu und kletterte um etwa 4,2% auf 14,88 AUD. Der Grund: Regierungen im Westen diskutieren konkrete Unterstützungsmaßnahmen für kritische Mineralien – und der australische Seltene-Erden-Produzent könnte davon massiv profitieren.

Berichte über mögliche Preisuntergrenzen und staatlich gestützte Handelsblöcke heizen die Spekulation an. Ziel ist es, westliche Produzenten vor dem chinesischen Preisdruck zu schützen. China förderte 2024 rund 270.000 Tonnen Seltene-Erden-Oxide – ein Vielfaches der gesamten westlichen Produktion.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lynas?

Strategische Bedeutung wächst

Als größter Produzent separierter Seltener Erden außerhalb Chinas steht Lynas im Zentrum der Bemühungen um sichere Lieferketten. Die Aktie wird zunehmend nicht mehr nur nach Spotmarktpreisen bewertet, sondern als strategisches Asset mit nationalem Sicherheitswert.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte Lynas einen Umsatz von 201,9 Mio. AUD – eine Verbesserung gegenüber dem Vorquartal. Die Produktion von Neodym-Praseodym sank allerdings auf 1.404 Tonnen, was operative Herausforderungen verdeutlicht.

Expansion in schwere Seltene Erden

Ein wichtiger Schritt steht im April 2026 bevor: Lynas will in seiner malaysischen Anlage die Produktion von Samarium starten. Das schwere Seltene Erden-Element wird in der Verteidigung und Elektronik eingesetzt und erweitert das Produktportfolio deutlich.

Parallel dazu arbeiten die USA und verbündete Staaten an neuen Handelsabkommen und Referenzpreismodellen. Japanische Unternehmen haben kürzlich Beteiligungen im Sektor erworben – die geopolitische Prämie auf Lynas‘ Produktion bleibt hoch.

Die kurzfristige Kursentwicklung dürfte davon abhängen, wie konkret die angekündigten Unterstützungsmaßnahmen werden. Der Produktionsstart von Samarium in zwei Monaten könnte zusätzliche Impulse liefern.

Lynas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lynas-Analyse vom 9. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Lynas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lynas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Lynas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...