Lynas Rare Earths Aktie: Geschäftsausblick positiv!
Der Seltene-Erden-Produzent Lynas legt Halbjahreszahlen vor. Trotz Umsatzwachstum belasten Produktionsrückgänge, während sich die Aktionärsstruktur verändert und die Preise anziehen.

- Halbjahreszahlen unter der Lupe von Investoren
- Produktion von NdPr fiel um rund 30 Prozent
- JPMorgan gibt bedeutende Beteiligung auf
- Amanda Lacaze kündigt ihren Rückzug als CEO an
Der australische Seltene-Erden-Produzent Lynas steht vor einem wichtigen Tag: Am Donnerstag folgen die Halbjahreszahlen für den Zeitraum Juli bis Dezember 2025. Gleichzeitig läuft die Suche nach einem neuen CEO, die Aktionärsstruktur ist in Bewegung, und die Preise für die wichtigsten Produkte des Unternehmens ziehen an.
Was die Zahlen zeigen müssen
Investoren richten den Blick vor allem auf Margen, Cashflow und Produktionsvolumen. Im Dezember-Quartal, dem jüngsten Berichtszeitraum, erzielte Lynas einen Umsatz von 201,9 Millionen australischen Dollar – ein Plus von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Verkaufspreis für alle Seltene-Erden-Produkte lag bei 85,60 AUD pro Kilogramm.
Allerdings gab es Produktionsprobleme: Die Herstellung von Neodym und Praseodym (NdPr) – den wichtigsten Elementen für Permanentmagnete in Elektroautos und Windturbinen – fiel im Quartalsvergleich um rund 30 Prozent auf 1.404 Tonnen. Ursache waren Stromausfälle in der Anlage in Kalgoorlie sowie geplante Wartungsarbeiten in Malaysia.
JPMorgan zieht sich zurück
Parallel dazu gibt es Bewegung im Aktionärsregister. JPMorgan Chase meldete am 20. Februar, dass die Bank ihre bedeutende Beteiligung an Lynas aufgegeben hat. Zuvor hatte das Institut am 19. Februar noch den Status als Großaktionär erlangt. Über Januar und Februar häuften sich Meldungen über Veränderungen bei institutionellen Investoren – offenbar positionieren sich einige Anleger neu vor der Zahlenvorlage.
CEO-Wechsel und Expansionspläne
Amanda Lacaze, seit zwölf Jahren an der Spitze des Unternehmens, kündigte Mitte Januar ihren Rückzug an. Sie will bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im Amt bleiben, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.
Wichtig für die weitere Entwicklung sind die laufenden Wachstumsprojekte: Die Erweiterung der Mt-Weld-Mine wurde im Dezember-Quartal abgeschlossen, die Flotationsanlage lief zuletzt bei 70 Prozent der Designkapazität. In Malaysia soll die erste Samarium-Produktion im vierten Quartal 2026 starten. In Texas baut Lynas zudem eine Verarbeitungsanlage für schwere Seltene Erden im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums.
Die Preise für NdPr haben zuletzt angezogen – ein positives Signal. Im Dezember-Quartal verzeichnete Lynas zudem einen steigenden Anteil von Verkäufen, die unabhängig von Marktindizes bepreist wurden.
Am Donnerstag um 11 Uhr Sydneyzeit wird CEO Lacaze die Zahlen präsentieren und Fragen von Analysten beantworten. Die Halbjahreszahlen dürften zeigen, ob Lynas die Produktionsprobleme in den Griff bekommt und die steigenden Rohstoffpreise in bessere Margen ummünzen kann.
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