Lynas Rare Earths Aktie: Stabiler Wachstumskurs!
Der australische Seltene-Erden-Spezialist Lynas verzeichnet einen massiven Gewinnsprung im ersten Halbjahr, getrieben von höheren Umsätzen und Preisen. Die Aktie reagierte positiv, trotz operativer Störungen.

- Nettogewinn steigt von 5,9 auf 80,2 Mio. AUD
- Umsatzwachstum auf über 413 Millionen AUD
- Produktion von Seltenen Erden deutlich erhöht
- Aktienkurs legt nach Bericht stark zu
Seltene Erden sind plötzlich wieder mehr als ein Nischenthema. Lynas hat zur Halbzeit seines Geschäftsjahres starke Zahlen vorgelegt – und liefert damit genau das, was Anleger in diesem politisch aufgeladenen Rohstoffmarkt sehen wollen: mehr Produktion, mehr Umsatz, deutlich mehr Gewinn. Was steckt hinter dem Sprung – und wo hakt es trotzdem?
Gewinnsprung dank Umsatz und Preise
Im ersten Halbjahr bis zum 31. Dezember meldete Lynas einen Nettogewinn nach Steuern von 80,2 Mio. Australischen Dollar – nach 5,9 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Treiber dahinter: Der Umsatz kletterte auf 413,7 Mio. Australische Dollar (zuvor 254,3 Mio.).
Lynas profitierte laut Bericht sowohl von höheren Absatzmengen als auch von einem robusten Preisumfeld für Seltene Erden. Auch das operative Ergebnis zog kräftig an: Das EBITDA stieg auf 152,4 Mio. Australische Dollar nach 38,1 Mio. zuvor.
Mehr Output – und viel Geld für Wachstum
Operativ legte die Produktion von Rare Earth Oxides (REO) auf 6.375 Tonnen zu. Das passt zur „Towards 2030“-Wachstumsstrategie, die Lynas unter anderem über eine Kapitalerhöhung in Höhe von 932 Mio. Australischen Dollar gestützt hat.
Auffällig ist auch die finanzielle Ausgangslage: Zum Halbjahresende lag der Bestand an Barmitteln und Äquivalenten bei gut 1 Mrd. Australischen Dollar. Das gibt dem Unternehmen Spielraum, um Kapazitäten auszubauen und Projekte durchzuziehen, ohne sofort wieder an den Kapitalmarkt zu müssen.
Positive Marktreaktion – trotz operativer Dellen
An der Börse kam der Bericht gut an. Die Aktie schloss am Freitag bei 11,04 Euro und legte allein an diesem Tag um 8,72% zu.
Ganz ohne Schattenseite sind die Zahlen aber nicht: In der Anlage in Kalgoorlie drückten Stromausfälle im November auf die Produktion und erhöhten die Kosten. Unterm Strich blieb es dennoch laut Bericht der beste Halbjahresgewinn seit drei Jahren – ein Hinweis darauf, wie stark Nachfrage und Preisniveau aktuell tragen.
Im Hintergrund half zudem der Markt in China: Lockerungen bei Exportkontrollen stabilisierten und stützten dortige Referenzpreise, an denen sich Lynas orientiert. Außerdem meldete das Unternehmen erstmals ein komplettes Halbjahr mit durchgehend konsistenter Produktion schwerer Seltener Erden in Malaysia – ein Punkt, der für Abnehmer außerhalb Chinas strategisch wichtig ist.
Zum nächsten Prüfstein wird, ob Lynas die Kostenfolgen der Störungen zügig einfängt und den Kapazitätsausbau wie geplant in zusätzliche Mengen ummünzt – denn genau daran wird sich messen, ob der aktuelle Rückenwind nachhaltig bleibt.
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