Magnum Aktie: Insider kaufen zu

Nach enttäuschenden Jahreszahlen mit eingebrochenem Cashflow setzt Magnums Führung auf Wachstum und Effizienzsteigerungen für 2026, während Top-Manager Aktien erwerben.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz stagnierte 2025 bei 7,9 Milliarden Euro
  • Freier Cashflow brach auf nur 38 Millionen Euro ein
  • Mehrere Vorstände nutzten Kursrücksetzer für Aktienkäufe
  • Sparprogramm soll bis Ende 2026 500 Millionen Euro bringen

Nach den enttäuschenden Jahreszahlen für 2025 steht Magnum Ice Cream vor einer entscheidenden Neuausrichtung. Während die Bilanz durch hohe Abspaltungskosten und einen drastischen Rückgang des freien Cashflows belastet wurde, setzt die Führungsebene nun auf eine Wachstumsbeschleunigung im laufenden Jahr. Kann das Management das Vertrauen der Investoren durch die versprochenen Effizienzsteigerungen für 2026 zurückgewinnen?

  • Umsatz 2025 stagniert bei 7,9 Milliarden Euro.
  • Freier Cashflow bricht auf 38 Millionen Euro ein (Vorjahr: >800 Mio. Euro).
  • Vorstände nutzen Kursrücksetzer für signifikante Aktienkäufe.
  • Sparprogramm soll bis Ende 2026 rund 500 Millionen Euro einbringen.

Fokus auf operative Erholung

Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 verdeutlichen die Herausforderungen nach der Eigenständigkeit des Unternehmens. Der Nettogewinn sank auf 307 Millionen Euro, was primär auf Einmalkosten der Trennung und gestiegene Zinsaufwendungen zurückzuführen ist. Besonders kritisch bewertete der Markt die Entwicklung der liquiden Mittel: Der freie Cashflow kollabierte von über 800 Millionen Euro im Vorjahr auf lediglich 38 Millionen Euro.

Für das Jahr 2026 peilt die Geschäftsführung ein organisches Umsatzwachstum von 3 % bis 5 % an. Zudem soll die bereinigte EBITDA-Marge um 40 bis 60 Basispunkte steigen. Da das Absatzvolumen im vergangenen Jahr lediglich um 1,5 % zulegte, muss das Unternehmen nun beweisen, dass es dieses Wachstum ohne Margenopfer beschleunigen kann.

Management signalisiert Zuversicht

Ein deutliches Signal sendeten mehrere Top-Manager unmittelbar nach der Bekanntgabe der Zahlen. Meldungen vom Donnerstagabend zeigen, dass die Führungsebene den jüngsten Kursrückgang für umfangreiche Zukäufe nutzte.

CFO Abhijit Bhattacharya erwarb 44.500 Aktien, während Gerardo Rozanski, Leiter des Amerika-Geschäfts, 20.000 Anteile kaufte. Auch die Verantwortlichen für Europa und die Rechtsabteilung beteiligten sich an den Käufen. In der Regel wertet der Markt solche kollektiven Insider-Transaktionen als starkes Zeichen dafür, dass die Führung das langfristige Potenzial des Unternehmens deutlich über dem aktuellen Börsenwert einstuft.

Schuldenabbau und Produktivität

In den kommenden Monaten wird das Augenmerk verstärkt auf der Bilanzstruktur liegen. Die Nettoverschuldung ist infolge von Anleiheplatzierungen und dem Abspaltungsprozess auf fast 3 Milliarden Euro gestiegen. Das Verhältnis von Schulden zum EBITDA steht daher unter genauer Beobachtung der Analysten.

Ein wesentlicher Hebel für die angestrebte Erholung ist das laufende Produktivitätsprogramm über 500 Millionen Euro. Davon wurden im abgelaufenen Jahr bereits 180 Millionen Euro realisiert. Die vollständige Umsetzung dieses Plans ist Voraussetzung, um die Profitabilität zu stabilisieren und den Verschuldungsgrad im Laufe des Jahres 2026 nachhaltig zu senken. Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen, ob die Kostensenkungen schnell genug greifen, um den Cashflow zu normalisieren.

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