Marvell Technology Aktie: Übernahmen befeuern Rekordjahr

Der Halbleiterkonzern steigert seinen Umsatz um 42 Prozent und fokussiert sich zunehmend auf KI-Infrastruktur. Strategische Zukäufe sollen künftig Hunderte Millionen Dollar zum Geschäft beitragen.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzsprung auf 8,2 Milliarden US-Dollar
  • Fokus auf KI-Rechenzentren treibt Wachstum
  • Neue Hochleistungs-Switches verdoppeln Kapazität
  • Starke Prognose für kundenspezifische Chips

Der Halbleiterkonzern Marvell Technology baut seine Position im lukrativen Markt für Künstliche Intelligenz zügig aus. Mit neuen Hochleistungs-Switches und der schnellen Integration jüngster Zukäufe rüstet sich das Unternehmen für den wachsenden Datenhunger der Cloud-Giganten. Dass diese Strategie aufgeht, belegen die frisch vorgelegten Rekordzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Um Engpässe in großen KI-Rechenzentren aufzulösen, hat Marvell den branchenweit ersten PCIe-6.0-Switch mit 260 Lanes auf den Markt gebracht. Diese Hardware verdoppelt die bisherige Kapazität und ist ein direktes Resultat der strategischen Übernahme von XConn Technologies. Parallel dazu integriert der Konzern die Technologie von Celestial AI, um optische Verbindungen für die nächste Generation von KI-Clustern zu liefern. Analysten rechnen damit, dass diese Zukäufe bis zum Geschäftsjahr 2028 rund 250 Millionen US-Dollar zum Gesamtumsatz beisteuern werden.

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Transformation zum Rechenzentrums-Spezialisten

Der Fokus auf KI-Infrastruktur und maßgeschneiderte Chips spiegelt sich deutlich in der Bilanz wider. Innerhalb von nur zwei Jahren stieg der Umsatzanteil des Rechenzentrums-Geschäfts von 40 auf mittlerweile 74 Prozent. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2026 beendete Marvell mit einem Umsatzsprung von 42 Prozent auf knapp 8,2 Milliarden US-Dollar.

Besonders das Segment für kundenspezifische Chips entwickelte sich rasant. Dieser Bereich wuchs innerhalb eines Jahres aus dem Nichts auf ein Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar an. Das Management geht davon aus, dass diese Sparte im laufenden Jahr um weitere 20 Prozent zulegen wird.

Ausblick und Marktreaktion

Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2027 peilt Marvell Einnahmen von rund 2,4 Milliarden US-Dollar an, was einem erwarteten Wachstum von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Am Aktienmarkt kam es am Freitag trotz der starken operativen Entwicklung zu Gewinnmitnahmen, wobei der Kurs um gut vier Prozent auf 81,93 Euro nachgab. Auf Monatssicht steht bei dem Papier allerdings immer noch ein sattes Plus von fast 20 Prozent zu Buche.

Investmentbanken wie Stifel und UBS bestätigten im Zuge der Zahlenvorlage ihre positiven Einschätzungen. Sie verweisen vor allem auf die hohe Planungssicherheit bei den maßgeschneiderten Chip-Programmen, die Marvell derzeit für große Cloud-Anbieter wie Amazon und Microsoft entwickelt.

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