Maschinenbauer Manz kann den größten Auftrag der Firmengeschichte verbuchen

Die vergangenen Jahre waren für den Maschinenbauer Manz alles andere als erfreulich. Das Unternehmen, das unter anderem Maschinen zur Produktion von Solarmodulen und für die Produktion von Displays produziert, kam in den vergangenen Jahren aufgrund eines Preisverfalls und Überkapazitäten in den Abnehmerbranchen stark unter Druck. Doch nun könnte es zumindest eine kleine Hoffnung auf einen Turnaround geben.

Denn Manz hat den größten Auftrag in seiner bisherigen Firmengeschichte verbuchen können. Dieser kommt aus China und umfasst ein Auftragsvolumen von 263 Millionen Euro. Manz wird Maschinen für die Herstellung von Solarzellen auf Basis der sogenannten CIGS-Technologie liefern und installieren. Dabei beginnt die Installation schon in diesem Jahr und soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden.

Hauptauftraggeber ist die Shanghai Electric Group, die im vergangenen Jahr bei Manz eingestiegen war. Eine weitere chinesische Firma soll mit an Bord sein. Für das deutsche Unternehmen selbst könnte dieser Auftrag, soweit er ordnungsgemäß abgewickelt wird, tatsächlich die Trendwende bedeuten.

Denn hier könnte es nicht nur zu deutlichen Umsatzsteigerung kommen (9M-Umsatz 2016 - 167 Millionen Euro), sondern vor allem die Rückkehr in die Gewinnzone gelingen. Manz schreibt seit längerer Zeit Verluste. In den ersten neun Monaten 2016 beliefen sich diese auf fast 31 Millionen Euro. Der Großauftrag aus China könnte dies wettmachen.

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