Max Power Mining Aktie: Lawson-Update am 18. Mai erwartet
Kurs der Max Power Mining Aktie fällt nach Rekordhoch deutlich. Investoren fokussieren sich auf das anstehende Update zum Wasserstoffprojekt Lawson.

- Kursrückgang von über acht Prozent
- Warten auf Lawson-Projekt-Update
- Eric Sprott erhöht Beteiligung
- Kooperation mit Stadt Moose Jaw
Die Rally von Max Power Mining bekommt erste Risse. Nach dem Sprung auf ein neues Hoch nehmen Investoren Gewinne mit, während das angekündigte Lawson-Update näher rückt. Bei dem Projekt geht es um natürlichen Wasserstoff in Saskatchewan — ein Thema, das die Aktie zuletzt stark getrieben hat.
Am Donnerstag liegt der Kurs bei 1,23 Euro, ein Tagesminus von 8,74 Prozent. Auf Wochensicht steht inzwischen ein Rückgang von 16,08 Prozent. Das ist keine normale Seitwärtsbewegung mehr, sondern eine klare Abkühlung nach der jüngsten Euphorie.
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Der größere Trend bleibt dennoch auffällig: Seit Jahresanfang liegt die Aktie noch immer 216,71 Prozent im Plus, über zwölf Monate sogar 809,23 Prozent. Der Rücksetzer trifft also auf ein Papier, das zuvor extrem heiß gelaufen war.
Technisch wirkt der Markt angeschlagen, aber nicht gebrochen. Der RSI von 33,3 signalisiert eine deutliche Abkühlung. Der Kurs liegt weiter 28,38 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt und 146,51 Prozent über der 200-Tage-Linie.
Lawson ist der Taktgeber
Der aktuelle Verkaufsdruck hat einen klaren Bezugspunkt: Max Power Mining hat für die Woche des 18. Mai ein operatives Update zum Lawson-Projekt angekündigt. Der Markt wartet auf belastbare Aussagen zur Ressourcenmodellierung, zum Entwicklungspotenzial und zu den nächsten Bohrschritten. Auch die KI-gestützte Explorationsplattform MAXX LEMI dürfte eine Rolle spielen.
Das Lawson-Areal umfasst 28 Quadratkilometer und gilt als Kernstück der Wasserstoffstrategie. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um Kanadas erstes durch Tiefbohrungen bestätigtes unterirdisches System für natürlichen Wasserstoff. Genau hier liegt der Hebel: Aus einer Explorationsgeschichte muss ein kommerziell greifbares Projekt werden.
Moose Jaw liefert Rückenwind
Rückenwind kommt aus der Region. Am 15. Mai unterzeichnete Max Power Mining eine Absichtserklärung mit der Stadt Moose Jaw. Die Vereinbarung soll Infrastruktur- und Wirtschaftsinitiativen im Regina-Moose-Jaw Industrial Corridor auf die Kommerzialisierung von natürlichem Wasserstoff ausrichten. Lawson liegt rund 80 Kilometer nordwestlich von Moose Jaw.
CEO Ran Narayanasamy stellt die Kooperation als Baustein dar, um die Region als Zentrum für heimische saubere Energie zu positionieren. Das ist wichtig, weil natürlicher Wasserstoff noch ein junger Markt ist: Ohne Infrastruktur, Abnehmer und Genehmigungsfähigkeit bleibt selbst eine geologisch interessante Entdeckung schwer bewertbar.
Sprott stockt auf
Ein prominenter Name verstärkt die Aufmerksamkeit. Rohstoffinvestor Eric Sprott erhöhte am 13. Mai seine Beteiligung auf 18.848.979 Aktien; das entsprach 12,8 Prozent der ausstehenden Aktien auf nicht verwässerter Basis. Für einen frühen Wasserstoffwert ist das ein starkes Signal, ersetzt aber keine technischen Projektdaten.
Operativ baut Max Power Mining parallel dazu die kommerzielle Seite aus. Die Ernennung von Tony Van Burgsteden zum Finanzchef passt zu diesem Schritt, weil das Unternehmen den Übergang von reiner Exploration zu einer schnelleren Vermarktungsstrategie schaffen will. Der große Landbesitz in Saskatchewan bleibt dabei der strategische Rahmen; es geht um Prospektionsflächen von rund 1,3 Millionen Acres.
Der nächste Kurstreiber liegt damit klar auf dem Tisch: das angekündigte Lawson-Update. Liefert Max Power Mining konkrete Angaben zu Ressourcenmodell, Bohrprogramm und Entwicklungspfad, kann die Wasserstoffstory Substanz gewinnen. Fallen die Aussagen vage aus, dürfte der jüngste Rücksetzer zeigen, wie empfindlich die Aktie nach der massiven Rally auf Enttäuschungen reagiert.
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