MBB Aktie: EBITDA springt 40,2 Prozent
MBB steigert die bereinigte EBITDA-Marge auf 17,7 Prozent trotz gesunkener Erlöse. Analysten bestätigen den positiven Kurs.

- Bereinigtes EBITDA steigt um 40 Prozent
- Kerntochter Friedrich Vorwerk mit Rekordmarge
- Analysten sehen Kurspotenzial von 232 Euro
- Nettoliquidität von über 766 Millionen Euro
MBB rückt zur Wochenmitte mit einer klaren Botschaft in den Mittelpunkt: Das Management will Wachstum nicht um jeden Preis, sondern bessere Ergebnisse. Genau das spiegelt sich im ersten Quartal wider. Der Umsatz fiel, die Profitabilität legte kräftig zu.
Starke Marge trotz schwächerem Umsatz
Der Konzernumsatz sank auf 237,5 Millionen Euro nach 260,0 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA stieg dagegen um 40,2 Prozent auf 41,9 Millionen Euro. Die Marge kletterte damit auf 17,7 Prozent.
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Das ist kein Zufall. MBB verweist auf Effizienzgewinne in den Beteiligungen und auf einen besseren Produktmix. Vor allem die Kerntochter Friedrich Vorwerk stach heraus. Dort lag die bereinigte EBITDA-Marge bei 22,8 Prozent nach 13,7 Prozent im Vorjahr.
Auch DTS entwickelte sich solide. Die IT-Services-Tochter steigerte ihre Marge auf 17,2 Prozent. Aumann hielt sich in einem schwierigeren Umfeld mit 10,7 Prozent auf einem ordentlichen Niveau.
Rückenwind von Analysten
Die Zahlen kommen am Markt an. Die Quirin Privatbank bestätigte ihre Kaufempfehlung und ließ das Kursziel bei 232,20 Euro. Vom aktuellen Kurs von 195,40 Euro aus ergibt sich damit noch Luft nach oben.
Die Aktie hat zuletzt wieder Tritt gefasst. Sie legte heute um 3,06 Prozent zu, liegt in den vergangenen sieben Tagen aber noch leicht im Minus. Der Kurs bewegt sich zudem knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt von 190,07 Euro.
Hinzu kommt die solide Bilanz. MBB weist eine Nettoliquidität von 766,2 Millionen Euro aus, davon 415,6 Millionen Euro auf Holding-Ebene. Das verschafft Spielraum für Zukäufe oder andere wertsteigernde Schritte.
Blick auf den Ausblick
Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an der Prognose fest. Erwartet werden für 2026 Umsatz von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge von 15 bis 18 Prozent. Das ist ambitioniert, aber nach dem Quartalsstart nicht unrealistisch.
Im Juni rückt die Hauptversammlung in den Fokus. Dort dürften die Investoren vor allem auf die strategische Linie für die zweite Jahreshälfte schauen. Das 20. Börsenjubiläum sorgt zusätzlich für Aufmerksamkeit. Für MBB zählt jetzt vor allem, ob die starke Marge kein Ausreißer bleibt, sondern sich im Jahresverlauf durchzieht.
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