MBB Aktie: Rückkauf am Limit
MBB erreicht mit Aktienrückkäufen die gesetzte Preisobergrenze von 222 Euro. Das starke operative Ergebnis 2025 trieb die Nettoliquidität auf rund 760 Millionen Euro.

- Rückkäufe bei 222 Euro Preislimit angelangt
- Nettoliquidität steigt auf 760 Millionen Euro
- EBITDA-Marge klettert auf 18 Prozent
- Details zu Dividende und Wachstum im März
MBB nutzt die prall gefüllten Kassen konsequent für die Kurspflege. Während das laufende Rückkaufprogramm die Aktie stabilisiert, stoßen die Käufe nun an ihr selbst gesetztes preisliches Limit. Doch wie viel Treibstoff liefert die rekordverdächtige Liquidität der Berliner Beteiligungsgesellschaft für die weitere Entwicklung im laufenden Jahr?
Käufe erreichen Preisobergrenze
In der vergangenen Handelswoche erwarb MBB insgesamt 6.384 eigene Anteile über das XETRA-System. Interessant ist dabei vor allem das Kursniveau: Mit Durchschnittspreisen zwischen 220,19 Euro und 222,00 Euro bewegte sich das Unternehmen exakt an der definierten Preisobergrenze des Programms. Am 10. Februar wurde dieses Limit im Tagesdurchschnitt punktgenau erreicht.
Seit dem Start der aktuellen Tranche im Dezember 2025 hat die Gesellschaft damit bereits 42.386 Aktien vom Markt genommen. Diese Strategie der stetigen Nachfrage dient primär der Stabilisierung des Kursniveaus am oberen Ende der Bewertungsspanne.
- Wochenvolumen: 6.384 Aktien
- Preislimit: 222,00 € (erreicht am 10.02.)
- Gesamtvolumen seit Start: 42.386 Aktien
Finanzpolster wächst deutlich
Die Grundlage für diese massiven Rückkäufe bildet ein außergewöhnlich starkes Geschäftsjahr 2025. Vorläufigen Zahlen zufolge steigerte MBB den Umsatz auf rund 1,17 Milliarden Euro. Besonders die Profitabilität legte überproportional zu: Die EBITDA-Marge kletterte von 14 Prozent im Vorjahr auf nun 18 Prozent, was einem bereinigten Ergebnis von etwa 211 Millionen Euro entspricht.
Dieser operative Erfolg spiegelt sich direkt in der Bilanz wider. Die Nettoliquidität der Gruppe sprang bis zum Jahresende 2025 auf rund 760 Millionen Euro – ein Zuwachs von über 200 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Da allein auf die Holding MBB SE rund 374 Millionen Euro entfallen, verfügt das Unternehmen über erheblichen Spielraum für weitere Kapitalmaßnahmen oder Akquisitionen.
Klarheit über die genaue Verwendung dieser Mittel wird der 31. März 2026 bringen. Mit der Veröffentlichung des vollständigen Geschäftsberichts wird das Management voraussichtlich Details zur künftigen Dividendenhöhe und konkreten Wachstumszielen präsentieren, für die durch das hohe Cash-Polster das fundamentale Fundament gelegt ist.
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