MBB legt 30 % zu

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von MBB stellt sich im dritten Quartal 2016 sehr positiv dar. Der konsolidierte Umsatz des MBB-Konzerns liegt nach neun Monaten mit 242,7 Mio. Euro 30,1 % über dem Wert des Vorjahres. Ohne den Erwerb der Aumann-Gruppe hätte der Umsatz bei 210,1 Mio. Euro und einer Steigerung von 12,6 % gelegen.

Das EBITDA stieg um 36 % auf 23,7 Mio. Euro und nach Abschreibungen in Höhe von 5,6 Mio. Euro ergibt sich ein EBIT von 18,1 Mio. Euro, was ebenfalls eine Steigerung zu den 12,2 Mio. Euro aus 2015 ist.

MBB, was für Messerschmitt-Bölkow-Blohm steht, ist ein mittelständisches Familien-Unternehmen im Maschinenbau-Sektor, das seit der Gründung 1955 durch organisches Wachstum und den Kauf von Unternehmen nachhaltig wächst. Zuletzt wurde die Aumann-Gruppe erworben. Die Nachfrage nach Elektromobilitätslösungen führte zu außerordentlichen Auftragseingängen bei Aumann. Diese Entwicklung hat sich im Geschäftsjahr 2016 deutlich beschleunigt, weil die Automobilindustrie verstärkt in diesen Bereich investierte.

Seit ihrer Gründung ist MBB überdurchschnittlich bei Umsatz und Gewinn gewachsen, seit dem Börsengang im Jahr 2006 um 20 % pro Jahr, sodass nach 37 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2005 in diesem Jahr ein Umsatz von 300 Mio. Euro geplant ist. Organisch und durch Kauf von Unternehmen will MBB auch zukünftig außerordentlich wachsen, bis ins Jahr 2020 soll ein Jahresumsatz von 500 Mio. Euro erreicht werden.

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