MBB will Maschinenbau-Tochter Aumann an die Börse bringen

Die Industrie-Holding MBB überrascht den Markt mit neuen Börsenplänen. Denn das Unternehmen, das vor allem im Bereich Maschinenbau aktiv ist, will seine wichtigste Tochter Aumann im ersten Halbjahr an die Börse bringen.

Wie MBB bereits mitteilte, plant man die Ausgabe neuer Aktien aus einer Barkapitalerhöhung. Diese soll rund 60 Millionen Euro umfassen. Mit den Platzierungserlösen soll Aumann seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen. Dabei hat MBB auch börsentechnisch einiges vor. So will man zwar Mehrheitsaktionär bleiben, durch eine Umplatzierung der Altaktionäre allerdings einen Streubesitz von 40-47 % ermöglichen. Das könnte in der Perspektive auch in den SDAX führen.

Aumann selbst stellt Spezialmaschinen und Fertigungslinien her. Dabei hat sich das Unternehmen vor allem auf das Thema Elektromobilität spezialisiert. Im vergangenen Jahr setzte Aumann rund 156 Millionen Euro um und erzielte eine bereinigte EBIT-Marge von 12,4 %. Mit rund 600 Mitarbeitern ist Aumann bereits international aufgestellt und verfügt unter anderem über Standorte in China und den USA.

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