McDonald’s Aktie: 50.000 Restaurants bis Ende 2027
McDonald's treibt technische Modernisierung und Menü-Erweiterung voran, während die Aktie trotz solider Quartalszahlen unter Druck bleibt.

- Drive-thru mit Geofencing beschleunigt
- Neue Chicken-Produkte und Getränke
- Gewinn je Aktie übertrifft Erwartungen
- Expansion auf 50.000 Filialen geplant
McDonald’s dreht an zwei Stellschrauben zugleich: schnellerer Service und ein breiteres Angebot. Der Konzern rüstet die Filialen technisch auf und testet neue Produkte, um sich an veränderte Essgewohnheiten anzupassen.
Der Markt honoriert das bislang nur begrenzt. Die Aktie notiert bei 236,80 Euro und damit rund 8,5 Prozent im Minus seit Jahresbeginn. Auch der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt bleibt mit gut 10 Prozent klar negativ.
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Mehr Tempo am Drive-thru
Im Mittelpunkt steht der Drive-thru. Rund 70 Prozent aller Bestellungen laufen bei McDonald’s durch diese Spur. Genau dort setzt der Konzern an.
Mehrspurige Drive-thrus sollen die Abwicklung beschleunigen. Dazu kommt das „ready on arrival“-Programm, das mit Geofencing arbeitet. Sobald sich ein App-Kunde dem Restaurant nähert, erhält das Personal eine Meldung und kann die Bestellung passend vorbereiten.
Das ist kein kosmetischer Eingriff. Wer bei der Abholung Minuten spart, verbessert das Kundenerlebnis und erhöht die Schlagzahl in einem Bereich, der für das Geschäft zentral ist.
Neue Produkte, neue Schwerpunkte
Parallel dazu verändert McDonald’s die Karte. Chicken-Produkte bekommen mehr Gewicht. Neu dazugekommen sind McCrispy Strips, außerdem kehren Chicken Snack Wraps zurück. Auch neue Dips für Hähnchen stehen auf der Liste.
Hinzu kommt ein weiterer Schritt in eine neue Kategorie. Seit April rollt McDonald’s Getränke wie Refreshers und Crafted Sodas aus. Der Konzern will damit mehr Abwechslung und zusätzliche Kaufanlässe schaffen.
Das passt zur breiteren Strategie. McDonald’s verkauft nicht nur Burger und Pommes. Die Kette versucht, häufiger Teil eines alltäglichen Besuchs zu werden.
Zahlen liefern Rückenwind
Operativ kam der Konzern im ersten Quartal 2026 gut durch. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,83 Dollar und damit über den erwarteten 2,74 Dollar. Der Umsatz erreichte 6,52 Milliarden Dollar.
Auch die vergleichbaren Verkäufe legten global um 3,8 Prozent zu. Trotzdem gab es auf der Konferenz einen kritischen Punkt: Die Margen der firmeneigenen US-Restaurants nannte das Management „not acceptable“. Das zeigt, wo der Konzern nachjustieren muss.
Wachstum bleibt der Maßstab
McDonald’s hält zugleich an der Expansionsstory fest. Bis Ende 2027 peilt das Management rund 50.000 Restaurants weltweit an. In den USA sind 900 neue Standorte geplant. Das wäre die größte Expansion seit Jahrzehnten.
Am Kursbild ändert das bisher wenig. Die Aktie liegt nahe am 52-Wochen-Tief von 233,10 Euro und deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 261,26 Euro. Für den weiteren Verlauf wird vor allem zählen, ob die technischen Umbauten und das neue Menü schnelleres Wachstum in Umsatz und Marge übersetzen.
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