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McDonalds: Holpriger Turnaround im Nordamerika-Geschäft

In den vergangenen Wochen lief es für die Aktie von McDonalds holpriger als erwartet. Was vor allem daran lag, dass sich der geplante Turnaround beim Amerika-Geschäft schwieriger zu gestalten scheint.

So musste die Fast-Food-Kette erst vor wenigen Tagen melden, dass die Umsatzzahlen in den US-Restaurants hinter den Markterwartungen blieben.

McDonalds enttäuscht bei Umsätzen

Die sogenannten Same-Store-Sales, welche die Anzahl von hinzugekommenen Restaurants und abgängigen Filialen bereinigen, kletterten im zweiten Quartal nur um 2,6 %. Die Analysten an der Wall Street hatten hier ein Plus von 3 % erwartet. Was durchaus unerwartet kam, weil im bisherigen Turnaround McDonalds durchaus immer positiv überzeugen konnte. Immerhin:

Was passiert nach einem Break?

Augenscheinlich hat diese Enttäuschung zumindest kurzfristig bei der Aktie keine allzu negativen Folgen. Was auch daran liegen dürfte, dass McDonalds in seinen Auslandsmärkten deutlich wachstumsstärker agierte. Damit besteht nun eine gute Chance, dass sich die Aktie auf das Niveau ihrer gleitenden Durchschnitte bei derzeit gut 160 Dollar vorarbeiten kann. Allerdings bedarf es weiterer Nachrichten oder Einschätzungen, um hier tatsächlich einen Break zu versuchen. Gelänge dieser, würde der Aktie aber immerhin der Weg in den Bereich von 164/165 Dollar offen steht.

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