ME Group Aktie: Rückkauf geplant
ME Group International strebt die Rücknahme eigener Aktien an, benötigt dafür jedoch einen Übernahmeverzicht. Das Unternehmen erwartet gleichzeitig einen Rekordgewinn für 2025.

- Geplantes Rückkaufvolumen von bis zu zehn Prozent
- Außerordentliche Hauptversammlung am 26. Februar 2026
- Erwarteter Vorsteuergewinn von 76 bis 79 Mio. GBP
- Notwendigkeit eines Übernahmeverzichts (Rule 9 Waiver)
ME Group International strebt die Stärkung des Shareholder Value an und plant den Rückkauf von bis zu zehn Prozent der eigenen Aktien. Für die Umsetzung ist jedoch ein technischer Verzicht auf Übernahmeverpflichtungen notwendig, über den die Aktionäre Ende Februar entscheiden sollen. Die Pläne fallen in eine Phase, in der das Unternehmen operativ auf Rekordniveau agiert.
- Rückkaufvolumen: Bis zu 10 % des ausgegebenen Aktienkapitals.
- Hauptversammlung: Termin am 26. Februar 2026.
- Gewinnprognose: Erwarteter Vorsteuergewinn von 76 bis 79 Mio. GBP.
- Jahresergebnisse: Detaillierte Zahlen folgen Mitte Februar.
Hürden im Übernahmerecht
Gestern kündigte das Unternehmen die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung an, um die Genehmigung für das Rückkaufprogramm einzuholen. Ein zentraler Punkt ist dabei die Beantragung eines sogenannten „Rule 9 Waiver“. Dieser ist erforderlich, da eine verbundene Aktionärsgruppe (Concert Party) bereits zwischen 30 und 50 Prozent der Stimmrechte hält.
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Normalerweise würde eine Reduzierung der Gesamtzahl der Aktien durch einen Rückkauf den prozentualen Anteil dieser Gruppe erhöhen und damit ein verpflichtendes Übernahmeangebot für das gesamte Unternehmen auslösen. Der angestrebte Verzicht soll diese Verpflichtung aufheben und dem Konzern mehr Flexibilität bei der Kapitalallokation ermöglichen. Kann das Rückkaufprogramm die Kursentwicklung nach den Ende 2025 abgebrochenen Verkaufsgesprächen nachhaltig stabilisieren?
Rekordgewinne in Aussicht
Die strategische Entscheidung erfolgt kurz vor der Präsentation der Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Das Management hatte bereits signalisiert, dass eine Rekordprofitabilität erwartet wird. Auf Basis konstanter Wechselkurse soll der Vorsteuergewinn zwischen 76 und 79 Millionen Pfund liegen.
Beim Umsatz rechnet die Unternehmensführung mit Werten zwischen 311 und 318 Millionen Pfund. Die neue Ermächtigung zum Aktienrückkauf soll, sofern die unabhängigen Aktionäre zustimmen, bis zur ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2027 gültig bleiben.
Die Veröffentlichung der finalen Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2025 ist für Mitte Februar angesetzt. Am 26. Februar folgt die entscheidende Abstimmung der Aktionäre über die neue Rückkaufermächtigung und den damit verbundenen Übernahmeverzicht.
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