Medaro Mining Aktie: Sala-Vertrag bis Ende Mai angestrebt
Medaro Mining treibt mit einer Absichtserklärung das Sala-Zink-Silber-Projekt in Schweden voran. Die Aktie reagiert mit Kursgewinnen, doch die Transaktion steht noch aus.

- Absichtserklärung für Sala-Projekt unterzeichnet
- Aktie legt im Monatsverlauf deutlich zu
- Historische Daten noch nicht bestätigt
- Schweden als strategischer Explorationsfokus
Medaro Mining legt in Schweden nach. Die neue Absichtserklärung für das Sala-Zink-Silber-Projekt passt in ein klares Muster: Der kleine Rohstoffwert sammelt Explorationsflächen in der Bergslagen-Region ein. Der Kurs reagiert bereits, die eigentliche Bewährungsprobe liegt aber unter Tage.
Sala bringt Tempo in die Aktie
Am 13. Mai 2026 gab Medaro eine nicht bindende Absichtserklärung mit Alicanto Minerals bekannt. Sie sieht den Erwerb von bis zu 100 Prozent am Sala-Zink-Silber-Projekt in Schweden vor. Das Gebiet umfasst Explorationslizenzen über 91 Quadratkilometer und gilt als aussichtsreich für Zink und Silber.
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Teil der Vereinbarung ist eine Exklusivitätszahlung. Ein verbindlicher Vertrag wird bis zum Monatsende angestrebt. Das ist wichtig: Der Deal ist noch kein abgeschlossener Kauf, sondern der nächste Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Transaktion.
An der Börse kam die Nachricht gut an. In Frankfurt notiert die Aktie aktuell bei 0,33 Euro, ein Tagesplus von 1,23 Prozent; über sieben Tage steht ein Zuwachs von 20,44 Prozent auf der Kurstafel.
Der größere Trend ist noch auffälliger. Seit Jahresanfang liegt Medaro mit 132,39 Prozent im Plus, auf Monatssicht sind es 32,00 Prozent. Die annualisierte Volatilität über 30 Tage beträgt 119,72 Prozent und zeigt, wie nervös dieser Wert gehandelt wird.
Bergslagen wird zum Schwerpunkt
Sala ist nicht der erste Schweden-Schritt. Bereits im April 2026 meldete Medaro eine Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent am Explorationspermit Bäckegruvan nr 1 in der Gemeinde Skinnskatteberg. Das Gebiet liegt im Riddarhyttan-Distrikt, einem historischen Bergbaurevier innerhalb der Bergslagen-Region.
Der Kaufpreis besteht aus 50.000 US-Dollar in bar und Stammaktien im Wert von 150.000 US-Dollar. Der Verkäufer behält eine gestaffelte Net-Smelt-Royalty auf Teile des Projekts. Die Transaktion benötigt noch Freigaben der Canadian Securities Exchange und schwedischer Behörden.
Riddarhyttan hat bergbauhistorisches Gewicht. Die letzte Mine schloss 1979, zuvor wurden dort rund 15 Millionen Tonnen Eisenerz und 6,5 Kilotonnen Kupfermetall gefördert. Für Medaro ist das kein Produktionsnachweis für die Zukunft, aber ein geologischer Anker für weitere Exploration.
Historische Daten bleiben ein Vorbehalt
Beim Sala-Projekt gibt es einen klaren Haken. Historische Ressourcendaten wurden von einer qualifizierten Person für Medaro noch nicht ausreichend geprüft, um sie als aktuelle Mineralressourcen oder Reserven nach NI 43-101 einzuordnen.
Damit bleibt Sala zunächst ein Explorationsziel. Nötig sind unter anderem die Prüfung der Bohrdatenbank, QA/QC-Kontrollen, geologische Modellierung, Dichteannahmen, Schätzmethodik, bestätigende Bohrungen und metallurgische Tests. Erst diese Arbeit kann zeigen, wie belastbar die historischen Hinweise auf ein polymetallisches Zink-Silber-Blei-System sind.
Der strategische Rahmen bleibt attraktiv. Schweden bietet etablierte Bergbauinfrastruktur, klare Genehmigungswege und rückt durch den EU-Fokus auf kritische Rohstoffe stärker in den Blick. Bergslagen gilt zudem als aussichtsreich für mehrere Mineralisierungstypen, darunter IOCG-, VMS- und Seltene-Erden-Systeme.
Bis Ende Mai 2026 soll aus der Sala-Absichtserklärung ein verbindlicher Vertrag werden; bei Bäckegruvan sind die behördlichen Freigaben noch offen. Genau dort liegt der nächste Prüfstein: Medaro muss aus mehreren Explorationsrechten ein belastbares schwedisches Portfolio formen, statt nur Schlagzeilen über neue Lizenzen zu liefern.
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