Medtronic Aktie: Stipendium als Kurstreiber?
Medtronic meldet Registerwerte zu zwei Ablationssystemen und hat die MiniMed-Abspaltung abgeschlossen.

- Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2027
- MiniMed-Abspaltung am 15. Oktober vollzogen
- Sphere-9: 1,1 Prozent schwere Komplikationen
- PulseSelect: 100 Prozent akuter Behandlungserfolg
Medtronic hat am Montag die Bewerbungsphase für die zweite Runde seines Spark Scholarship eröffnet. Nach Angaben des Unternehmens können Interessierte ihre Bewerbungen bis zum 15. Januar 2027 einreichen. Die Aktie steigt heute um 1,8%; ein Zusammenhang mit der Stipendienmeldung ist damit nicht belegt.
MiniMed-Trennung und Aktienverkauf
Am 15. Oktober hat Medtronic die Trennung von MiniMed Group, Inc. abgeschlossen. Das Unternehmen erklärte, die Abspaltung ermögliche eine strategische Konzentration auf seine Portfolios in den Bereichen Herz-Kreislauf-Medizin, Neurowissenschaften und Chirurgie. Damit benennt Medtronic die Geschäftsfelder, auf die es sich nach dem vollzogenen Schritt ausrichten will.
Ebenfalls vom 15. Oktober stammt die Meldung über einen Aktienverkauf durch CEO Geoffrey Martha. Medienberichten zufolge veräußerte er 50.000 Aktien im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans nach Regel 10b5-1. Der Bericht berief sich dabei auf eine Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC.
Registerdaten zu zwei Ablationssystemen
Medtronic meldete außerdem am 22. Oktober positive Ergebnisse aus Versorgungsregistern für den Sphere-9-Katheter mit dem Affera-System sowie für das PulseSelect-PFA-System. Das Unternehmen stellte die Daten auf der Fachkonferenz APHRS 2026 vor. Die Ergebnisse betreffen damit den Einsatz der Systeme unter realen Versorgungsbedingungen.
Das APEX-Register umfasste 1.050 Patienten mit Vorhofflimmern an 28 Standorten. Medtronic bezifferte die Rate schwerwiegender Komplikationen auf 1,1%. Die Angaben beziehen sich auf den Sphere-9-Katheter und das Affera-System.
Für PulseSelect berichtete Medtronic über das Register REAL PULSE mit 1.160 Patienten an 38 Standorten. Hier meldete das Unternehmen einen akuten Behandlungserfolg von 100%.
Die Rate akuter schwerwiegender Komplikationen lag nach Unternehmensangaben in diesem Register bei 0,09%.
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