Mercedes-Benz Aktie: Ruhe vor dem Sturm?
Die Mercedes-Benz Aktie notiert deutlich unter ihrem Jahreshoch, während Anleger auf Signale zur Elektrostrategie und die nächsten Quartalsberichte warten. Das technische Bild deutet auf Überverkauftheit hin.

- Aktie notiert 18 Prozent unter Jahreshoch
- Transformation zur Elektromobilität als Schlüsselthema
- Technische Indikatoren signalisieren Überverkauftheit
- Kommende Quartalszahlen als möglicher Wendepunkt
Die Mercedes-Benz Group liefert derzeit keine frischen Unternehmensnachrichten. Doch gerade in solchen Phasen rücken die großen strategischen Weichenstellungen in den Fokus. Anleger warten auf klare Signale – vor allem bei der Elektrifizierung und den kommenden Quartalszahlen.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Aktueller Kurs: 57,41 Euro (Mittwoch)
- 18 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 70,10 Euro
- Minus 7,3 Prozent seit Jahresbeginn
- RSI bei 36,3 deutet auf technische Überverkauftheit hin
E-Mobilität im Prüfstand
Das zentrale Thema bleibt die Transformation zur Elektromobilität. Investoren beobachten genau, wie sich die vollelektrischen Modelle der Marke im Markt behaupten. Die Nachfrage nach Premium-E-Fahrzeugen entwickelt sich weltweit unterschiedlich – neue Produkteinführungen könnten hier frische Impulse liefern.
Gleichzeitig muss der Konzern seine Position im klassischen Premiumsegment verteidigen. Die Balance zwischen Verbrenner- und E-Geschäft wird zum Gradmesser für die langfristige Bewertung.
Globale Märkte im Blick
Die Geschäftsentwicklung hängt stark von der konjunkturellen Lage in den Schlüsselregionen ab. Europa, China und Nordamerika prägen die Absatzzahlen maßgeblich. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) prognostizierte Ende 2025 ein verhaltenes Wachstum für den deutschen Pkw-Markt 2026, sah aber Potenzial bei Elektroautos.
Hinzu kommen anhaltende Herausforderungen in den Lieferketten. Wie gut Mercedes-Benz diese Rahmenbedingungen meistert, wird sich in den kommenden Quartalsberichten zeigen.
Technisches Bild unter Druck
Die Aktie notiert deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 60,34 Euro. Mit einem RSI von 36,3 bewegt sich der Titel im überverkauften Bereich. Das 52-Wochen-Tief von 47,05 Euro liegt allerdings noch 22 Prozent entfernt – ein gewisser Puffer nach unten besteht also noch.
Die anstehenden Quartals- und Jahresergebnisse dürften richtungsweisend sein. Sie liefern detaillierte Einblicke in Umsatz, Profitabilität und Cashflow – und damit konkrete Anhaltspunkte für eine mögliche Neubewertung durch den Markt.
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