Mercedes-Benz Aktie: Verhaltenes Echo!
Der Autobauer setzt auf Aktienrückkäufe im Milliardenumfang, um den Kurs zu stützen, nachdem der Gewinn 2025 eingebrochen und die Dividende gekürzt wurde.

- Aktienrückkäufe im Wert von 1,7 Mrd. Euro für 2026
- Konzerngewinn 2025 um fast die Hälfte gesunken
- Dividende sinkt von 4,30 auf 3,50 Euro
- Ergebnisse für das erste Quartal Ende April
Der Stuttgarter Autobauer sendet ein klares Signal an den Kapitalmarkt. Während das schwierige Branchenumfeld den Aktienkurs spürbar belastet, greift Mercedes-Benz tief in die Kasse. Das laufende Aktienrückkaufprogramm soll den Wert der verbleibenden Anteile stützen und Vertrauen schaffen, nachdem das vergangene Geschäftsjahr deutliche Bremsspuren in der Bilanz hinterlassen hat.
Allein zwischen dem 17. und 19. März erwarb der Konzern über die Börse knapp 716.000 eigene Papiere. Diese Maßnahme ist Teil einer größeren Kapitalrückführungsstrategie, die für das Jahr 2026 noch ein restliches Volumen von bis zu 1,7 Milliarden Euro umfasst. An der Börse verpufft dieser Stützungseffekt aktuell allerdings. Der Titel notiert heute bei 50,70 Euro und verbucht damit einen Tagesverlust von 2,52 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf fast 18 Prozent.
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Dividendenkürzung nach Gewinnrückgang
Die anhaltende Zurückhaltung der Investoren resultiert aus den ernüchternden Geschäftszahlen des Vorjahres. Der Konzernnettogewinn brach 2025 um fast die Hälfte auf 5,33 Milliarden Euro ein. Verantwortlich dafür war vor allem der Druck auf die Margen: Die Profitabilität im wichtigen Pkw-Geschäft schrumpfte spürbar auf eine bereinigte Umsatzrendite von nur noch 5,0 Prozent.
Aktionäre bekommen diese Entwicklung im kommenden Monat direkt im Geldbeutel zu spüren. Auf der virtuellen Hauptversammlung am 16. April, für die das Anmeldeportal mittlerweile geöffnet ist, wird das Management eine gekürzte Dividende von 3,50 Euro vorschlagen. Im Vorjahr flossen noch 4,30 Euro je Anteilsschein an die Anleger.
Konkreter Ausblick auf das Frühjahr
Für das laufende Jahr gibt sich die Führungsetage dennoch vorsichtig optimistisch. Zwar rechnet Mercedes-Benz nur mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres, der operative Gewinn (EBIT) soll aber wieder deutlich steigen. Dieser erwartete Anstieg begründet sich primär durch den Wegfall hoher Restrukturierungskosten, die das Ergebnis 2025 noch stark belastet hatten.
Ob sich die erhoffte Stabilisierung der Nachfrage bereits im operativen Geschäft bemerkbar macht, belegen die Zahlen zum ersten Quartal. Der Autobauer wird diese Ergebnisse am 29. April präsentieren. Bis zu diesem Termin bleibt das milliardenschwere Rückkaufprogramm der wichtigste fundamentale Puffer für den Aktienkurs.
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