Merck & Co. weiter im Aufwind!

Dank seines Krebsmittels Keytruda kann der US-Pharmakonzern Merck gute Geschäfte verzeichnen und erhöhte nach Vorlage der Zahlen zum 2. Quartal seine Ergebnisprognose.

Und das bereits zum zweiten Mal. Denn schon vor drei Monaten hatte das Management seine Ziele angehoben. Zuletzt hatte Merck mit einem bereinigten Gewinn von 4,08 bis 4,23 Dollar je Aktie kalkuliert, nun sollen es sogar 4,22 bis 4,30 Dollar sein.

Merck verdient gut an Keytruda

Allein im Pharmabereich erhöhten sich die Einnahmen um 6 % auf 9,28 Milliarden Dollar. Hier schoss der Umsatz vor allem durch den Kassenschlagers Keytruda (Krebsmittel) in die Höhe. Die Einnahmen hier stiegen um 86 % auf 1,67 Milliarden Dollar.

Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Zwar konnte Merck im abgelaufenen Quartal erneut den Umsatz steigern, er wuchs um 5 % auf 10,47 Milliarden Dollar, netto macht der Pharmakonzern allerdings weniger Gewinn. Hier belief sich der Rückgang auf rund 12 % (1,7 Milliarden Dollar). Das hat allerdings unter anderem auch mit Kosten für Zu- und Verkäufe zu tun. Bereinigt verdiente Merck indes mehr als im Vorjahr und auch mehr, als von Analysten erwartet worden war.

Merck-Chef Kenneth Frazier schraubt nun erneut die Umsatzprognose nach oben. Das Management geht davon aus, dass die Erlöse auf 42 bis 42,8 Milliarden Dollar steigen werden. Im vergangenen Jahr hatte Merck & Co noch rund 40 Milliarden Dollar umgesetzt.

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