Merck: Da geht noch was!

Der Pharmakonzern Merck konnte mit einem guten Start in das neue Geschäftsjahr punkten. Nicht zuletzt durch die Übernahme der amerikanischen Sigma-Aldrich wurde das Ergebnis im Auftaktquartal mehr als verdoppelt.

© Merck KGaA
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Dieser positive Effekt setzte sich auch im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fort. So verzeichnete der Konzern im Berichtszeitraum einen Anstieg des Konzernumsatzes um 18,2% auf 3,805 Mrd. Euro. Die Analystenschätzungen im Vorfeld lagen hier bei 18%.

Merck kann Erwartungen der Analysten übertreffen

Durch gute Geschäfte im Laborbereich, aber auch im Bereich Pharma konnte Merck das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis um 28,8% auf 1,158 Mrd. Euro steigern. Die Schätzungen der Analysten lagen bei 1,1 Mrd. Euro und wurden damit ebenfalls übertroffen.

Letztlich stieg das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte bei 1,55 Euro und damit 19,2% über dem des Vorjahreszeitraumes. Die Erwartungen im Vorfeld lagen bei 1,52 Euro je Aktie.

Vorstand erhöht die Prognose

Grund genug für den Vorstand, die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zu erhöhen. Ging Merck bisher von einem Umsatz von 14,8 bis 15 Mrd. Euro aus, so erwartet das Unternehmen jetzt Umsätze von 14,9 bis 15,1 Mrd. Euro.

Das bereinigte EBITDA wird nach der neuen Prognose bei 4,25 bis 4,4 Mrd. Euro erwartet, nachdem man bisher von 4,1 bis 4,3 Mrd. Euro ausgegangen war.

Schafft die Aktie den Sprung nach vorn?

Die Aktie reagierte zum Börsenbeginn mit leichten Zugewinnen, welche jedoch im Nachgang wieder einkassiert wurden. Bisher gelang es nicht, den Widerstand bei 100,00 Euro zu durchbrechen. Würde der Aktie der Sprung hierüber gelingen, wäre ein Erreichen des bisherigen Jahreshochs keineswegs ausgeschlossen.

160804 Merck

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