Merck: Deutlicher Rückenwind durch Übernahme

Der Pharmakonzern Merck profitierte im ersten Quartal dieses Jahres deutlich von der Übernahme des amerikanischen Laborausrüsters Sigma-Aldrich. Die Konzernführung betonte, dass man mit der Integration des Unternehmens gut vorankomme und auch der Schuldenabbau planmäßig verlaufe.

© Merck KGaA
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Im Auftaktquartal konnte der Konzern mit 3,67 Mrd. Euro ein Umsatzplus von 20,5% gegenüber dem Vorjahresquartal ausweisen. Organisch lag das Plus bei 5%. In der Sparte Life-Science erhöhten sich die Umsätze durch die Übernahme deutlich.

Merck: Ergebnis mehr als verdoppelt

Schlussendlich konnte der Konzern das bereinigte operative Ergebnis um 27% auf 1,08 Mrd. Euro steigern. Deutlich erhöht mit 591 Mio. Euro fiel auch das Konzernergebnis nach 282 Mio. Euro im Vorjahr aus.

Der Vorstand bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr, wurde dabei jedoch konkreter. Hiernach erwartet man danach Umsätze von 14,8 bis 15 Mrd. Euro (Vorjahr 12,8 Mrd. Euro) und ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen von 4,1 bis 4,3 Mrd. Euro (Vorjahr 3,6 Mrd. Euro).

160519 Merck

Das Zahlenwerk kam bei den Marktteilnehmern gut an, so dass die Aktien des Pharmakonzerns sich heute an die Spitze der im DAX notierten Unternehmen setzen konnten. Auch im Xetra-Handel legten die Papiere deutlich um bisher mehr als 3% zu und lösten sich damit von der Marke bei rund 84 Euro. Der nächste ernst zu nehmende Widerstand liegt damit bei 86 Euro. Analysten der Citigroup hatten erst unlängst ihre Kaufempfehlung für das Unternehmen bestätigt.

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