Merck: Mit neuem Patent auf dem Weg zur 100-Euro-Marke?

Wie es bei einer klassischen Turnaround-Spekulationen laufen kann, zeigt derzeit der Pharmahersteller Merck.

Denn nachdem die Aktie Ende März auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen war, konnte sie sich in den Folgemonaten wieder deutlich aus der Talsohle lösen. Dies hat natürlich auch etwas mit den Forschungserfolgen der Darmstädter zu tun.

Merck bekommt Patent

Dabei schaut der Markt derzeit vor allem auf das Trendthema Gen-Schere. Hier ist Merck mit der Eigenentwicklung der sogenannten CRISPR-Technologie unterwegs. Durch diese Technologie sollen kranke Gene repariert werden können, ohne benachbarte gesunde Gene zu beschädigen. Aktuell konnte das Unternehmen dabei melden, dass man in Australien für einen speziellen Einsatz ein Patent zugesprochen bekommen hat.

Bewertung bleibt übersichtlich

Das liefert der Aktie ein weiterhin positives Umfeld. Diese hat sich in den vergangenen Monaten inzwischen bis auf das Niveau um 90-92 Euro vorarbeiten können. Was natürlich die Frage aufwirft, ob die Merck-Aktie bald wieder dreistellig werden kann. Die Analysten halten sich hierbei noch bedeckt und hatten zuletzt nur Halten-Empfehlungen herausgegeben. Doch mit einer Gewinnbewertung für dieses Jahr von rund 18 im KGV könnte es hier schneller in den Bereich von 100 Euro gehen als gedacht.

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