Meta Aktie: 8.000 Jobs fallen!
Meta kündigt massiven Stellenabbau an und leitet freigewordene Mittel in KI-Infrastruktur und eigene Chips um. Die Aktie reagierte positiv auf die strategische Neuausrichtung.

- Erste Entlassungswelle beginnt im Mai
- Partnerschaft mit Broadcom für KI-Chips erweitert
- Neues KI-Modell Muse Spark im Einsatz
- Hohes Investitionsbudget für KI-Infrastruktur
Meta schmeißt 8.000 Stellen raus — und die Börse applaudiert. Hinter dem radikalen Schnitt steckt eine klare Wette: weg vom Metaverse, rein in die KI.
Stellenabbau als Kurskatalysator
Ab dem 20. Mai beginnt die erste Entlassungswelle. Betroffen sind rund 10 Prozent der weltweiten Belegschaft. Ende 2025 beschäftigte Meta noch etwa 79.000 Menschen. Weitere Einschnitte in der zweiten Jahreshälfte sind bereits angekündigt.
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Das klingt hart — ist aber kein Novum. In einer früheren Effizienzphase strich das Unternehmen bereits rund 21.000 Stellen. Freigewordene Mittel fließen diesmal direkt in KI und Automatisierung. Die Aktie schloss am Freitag bei 572,70 Euro, ein Plus von rund 7 Prozent auf Wochensicht.
Broadcom-Pakt und eigene KI-Chips
Parallel zum Stellenabbau hat Meta seine Partnerschaft mit Broadcom ausgebaut. Der Vertrag läuft bis 2029 und zielt auf gemeinsam entwickelte KI-Chips der Marke „MTIA“ — gefertigt in 2-Nanometer-Technologie.
Der Plan ist ambitioniert. Zunächst peilt Meta eine Rechenkapazität von einem Gigawatt an, bis 2027 sollen es mehrere Gigawatt werden. Das Ziel: weniger Abhängigkeit von externen Chip-Lieferanten. Broadcom-Chef Hock Tan wechselt dafür vom Meta-Aufsichtsrat in eine dedizierte Beratungsrolle für die Chip-Roadmap.
KI-Modell und Zahlenerwartungen
Neu im Rennen ist außerdem „Muse Spark“, Metas jüngstes KI-Modell. Es läuft bereits in Instagram, WhatsApp und Threads sowie in den Meta-Brillen. In Benchmarks liegt es knapp hinter Google Gemini 3.1 Pro und GPT-5.4 — ein solider Einstieg, kein Durchbruch.
Für das erste Quartal 2026 erwarten Analysten einen Umsatz von rund 55 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt bei 6,65 Dollar. Das Investitionsbudget für das Gesamtjahr ist auf 115 bis 135 Milliarden Dollar angesetzt — fast vollständig für KI-Infrastruktur.
Die Quartalszahlen erscheinen am 29. April. Bis dahin bleibt der Kurs unter Beobachtung: Geplante Preiserhöhungen für Quest-VR-Brillen in den USA und laufende EU-Regulierungsverfahren rund um KI in WhatsApp könnten die Stimmung belasten.
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