Meta Aktie: Geteiltes Bild

Vor der Quartalsveröffentlichung zeigt sich ein gemischtes Bild bei Meta: Analysten empfehlen mehrheitlich den Kauf, während Star-Investorin Cathie Wood Anteile reduziert. Die hohen KI-Investitionen und Spekulationen über einen Aktiensplit prägen die Stimmung.

Die Kernpunkte:
  • 43 von 50 Analysten empfehlen Kauf der Aktie
  • Cathie Woods ARK Invest reduziert Meta-Position
  • Spekulationen über möglichen Aktiensplit 2026
  • Hohe KI-Investitionen belasten kurzfristig die Margen

Meta steht kurz vor wichtigen Quartalszahlen – und die Signale könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Analysten die Aktie mehrheitlich klar auf der Kaufseite sehen, hat Star-Investorin Cathie Wood zuletzt Anteile reduziert. Dazu kommen Spekulationen über einen möglichen Aktiensplit und anhaltende Diskussionen über die hohen KI-Investitionen des Konzerns.

Analysten klar optimistisch

Am Freitag bekräftigte Truist Securities seine positive Einschätzung für Meta mit einem „Buy“-Rating – nur wenige Wochen vor der anstehenden Zahlenvorlage. Diese Einstufung passt ins Gesamtbild an der Wall Street: Jüngste Daten zeigen, dass 43 von 50 Analysten die Aktie zum Kauf empfehlen. Das signalisiert weiterhin hohes Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens, seine enorme Nutzerbasis zu monetarisieren.

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Parallel dazu mussten Anleger aber eine andere Nachricht einordnen: ARK Invest von Cathie Wood hat am Dienstag, 6. Januar 2026, seine Position in Meta reduziert. Laut Berichten handelt es sich dabei um eine Maßnahme im Rahmen des Portfoliomanagements und nicht zwingend um ein negatives Votum zu den Fundamentaldaten – dennoch sorgen Verkäufe prominenter Adressen erfahrungsgemäß für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Für zusätzliche Fantasie sorgt Spekulation über einen möglichen Aktiensplit im Laufe des Jahres 2026. Angesichts eines Kursniveaus deutlich über 600 US‑Dollar und einer starken Performance über die letzten Jahre sehen Marktbeobachter Meta als Kandidaten für einen Schritt, der Handelbarkeit und Zugänglichkeit für Privatanleger verbessern könnte.

Bewertung, Wachstum und Konkurrenz

Fundamental gehört Meta aktuell zu den günstiger bewerteten Titeln innerhalb der „Magnificent Seven“. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der vergangenen zwölf Monate liegt im Bereich von 27 bis 29 – für einen großen Technologiewert mit signifikantem Wachstum ein vergleichsweise moderater Wert.

Die Bewertung spiegelt zwei Kräfte wider: Auf der einen Seite steht starkes Wachstum. Im dritten Quartal 2025 legte der Umsatz im Jahresvergleich um 26 % auf 51,24 Milliarden US‑Dollar zu. Auf der anderen Seite kalkuliert der Markt die hohen Investitionen von CEO Mark Zuckerberg in Künstliche Intelligenz und Rechenzentren ein. Diese Ausgaben belasten kurzfristig die Margen, sollen aber langfristig neue Erlöspotenziale sichern – genau dieses Spannungsfeld prägt derzeit die Wahrnehmung der Aktie.

Im Technologiesektor buhlt Meta zudem um Kapital mit Titeln wie Nvidia. Zu Beginn des Jahres 2026 haben mehrere Wall-Street-Häuser den Chipriesen zu ihrem „Top Pick“ gemacht, was Meta trotz solider Entwicklung etwas aus dem Rampenlicht rückt. Gleichzeitig bleibt das Umfeld grundsätzlich unterstützend: Das weltweite Werbevolumen soll 2026 die Marke von 1 Billion US‑Dollar überschreiten – ein Rückenwind für Metas Kerngeschäft im Online-Advertising.

Kursseitig bewegt sich der Titel nach dem jüngsten Rücksetzer der vergangenen Woche in einem moderaten Korrekturmodus, liegt mit einem Schlusskurs von 620,80 US‑Dollar aber weiter über den wichtigen gleitenden Durchschnitten der letzten Monate.

Ausblick: Quartalszahlen als Taktgeber

Der nächste Fixpunkt steht bereits fest: Am 28. Januar 2026 legt Meta Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Unternehmen sein zweistelliges Umsatzwachstum fortsetzen kann und zugleich konkretisiert, wie hoch die Ausgaben für KI und Infrastruktur 2026 ausfallen sollen.

Für die Aktie dürfte der Bericht zum entscheidenden Katalysator werden: Gelingt es, starke Wachstumszahlen mit einer klaren, nachvollziehbaren Kostenguidance zu verbinden, könnte das die aktuelle Bewertungsstory stützen und die zuletzt gemischten Signale aus Analystenlob und selektivem institutionellen Verkauf zugunsten der Optimisten auflösen.

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