Meta Aktie: Kehrtwende
Meta baut seine Metaverse-Sparte Reality Labs mit über 1.000 Entlassungen ab und verlagert Ressourcen massiv in künstliche Intelligenz. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob die milliardenschweren KI-Investitionen Früchte tragen.

- Über 1.000 Stellenabbau in der Reality-Labs-Einheit
- Strategischer Wechsel von Metaverse zu KI als Priorität
- Investitionsausgaben steigen auf über 70 Milliarden Dollar
- Quartalszahlen Ende Januar als nächster Prüfstein
Mark Zuckerberg dreht am großen Rad: Meta streicht mehr als 1.000 Jobs in seiner Metaverse-Sparte und verlagert Ressourcen massiv in Richtung Künstliche Intelligenz. Die Botschaft ist klar – die milliardenschwere VR-Vision wird beerdigt, während KI zur neuen Priorität wird. Doch die Wall Street bleibt skeptisch.
Reality Labs wird zusammengestrichen
Meta hat diese Woche begonnen, über 1.000 Mitarbeiter aus der Reality Labs-Einheit zu entlassen – rund 10 Prozent der etwa 15.000 Beschäftigten. Besonders hart trifft es Teams, die an VR-Headsets und Metaverse-Projekten arbeiten. Chief Technology Officer Andrew Bosworth bestätigte die Entlassungen in einem internen Memo und berief eine unternehmensweite Versammlung ein.
Die Umstrukturierung markiert einen fundamentalen Kurswechsel. Seit 2020 hat Meta mehr als 60 Milliarden Dollar in Zuckerbergs Metaverse-Traum versenkt – ohne nennenswerte Erfolge. Jetzt fließt das Geld in KI-Wearables und Smartphone-Features. Die Smart-Glasses-Sparte erhält ein höheres Budget, während VR-Projekte ausbluten.
Investitionsorgien ohne Ende
Die Zahlen sind atemberaubend: Meta steigerte seine Investitionsausgaben von 39,4 Milliarden Dollar 2024 auf voraussichtlich 70 bis 72 Milliarden Dollar 2025. Für 2026 kündigte das Management ein “deutlich stärkeres” Wachstum an – Analysten rechnen mit über 100 Milliarden Dollar.
In den vergangenen zwölf Monaten generierte Meta etwa 110 Milliarden Dollar operativen Cashflow. Praktisch der gesamte Betrag fließt in den Aufbau von KI-Infrastruktur. Das Problem: Konkrete Erträge aus den KI-Investments sind bisher Mangelware. Metas Open-Source-Modell Llama muss sich gegen dominante geschlossene Systeme wie ChatGPT und Anthropic behaupten.
Quartalszahlen als Bewährungsprobe
Am 28. Januar 2026 legt Meta die Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor. Investoren warten gespannt darauf, ob sich die massiven KI-Ausgaben endlich in besserer Werbemonetarisierung niederschlagen. Die Aktie steht seit dem enttäuschenden Q3-Bericht im Oktober unter Druck und notiert aktuell bei 620,25 Dollar – 22 Prozent unter dem Allzeithoch von 796,25 Dollar aus dem August 2025.
Die Umorganisation der KI-Teams unter dem neuen “Superintelligence Labs” signalisiert Zuckerbergs Entschlossenheit, die Ausführung zu beschleunigen. Ob das ausreicht, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, entscheidet sich in knapp zwei Wochen.
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