Meta Aktie: KI-Umbau auf Kosten von 8.000 Jobs
Meta setzt auf KI-Transformation: 8.000 Stellen gestrichen, Milliarden fließen in neue Technologien. Interne Petition zeigt wachsende Unruhe.

- 8.000 Stellenstreichungen bei Meta
- 145 Milliarden Dollar für KI-Investitionen
- 7.000 Mitarbeiter wechseln in KI-Teams
- Interne Petition gegen Tracking-Software
Meta krempelt sich gerade von innen heraus um. Ab diesem Mittwoch beginnt der Konzern damit, rund 8.000 Stellen zu streichen — etwa zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Gleichzeitig werden 6.000 offene Stellen gestrichen, die nun nie besetzt werden.
Der Abbau ist kein Sparreflex, sondern strategisches Kalkül: Das freigesetzte Kapital fließt direkt in den KI-Ausbau, für den Meta in diesem Jahr bis zu 145 Milliarden Dollar an Investitionsausgaben eingeplant hat.
Umzug statt Entlassung — für Tausende
Nicht alle, die betroffen sind, verlieren ihren Job. Rund 7.000 Mitarbeitende werden intern auf neue KI-Projekte umgeleitet. Zwei dieser Initiativen tragen die Bezeichnungen Applied AI Engineering und Agent Transformation Accelerator — beides Teams, die autonome KI-Agenten entwickeln sollen, welche künftig menschliche Aufgaben selbstständig übernehmen.
Die Führungsebene wird dabei flacher. Managementpositionen fallen weg, Hierarchieebenen werden gestrafft. Viele Abteilungen werden auf kleinere, eigenständig agierende Einheiten umgebaut.
In Summe betreffen Entlassungen und Versetzungen zusammen rund 20 Prozent der Gesamtbelegschaft — bei zuletzt knapp 78.000 Beschäftigten zum Ende des ersten Quartals eine erhebliche Verschiebung.
Gegenwind aus den eigenen Reihen
Der Umbau läuft nicht reibungslos. Intern wächst der Widerstand: Mehr als 1.000 Mitarbeitende haben eine Petition unterzeichnet, die sich gegen den Einsatz von Mausbewegungs-Tracking-Software richtet. Diese soll dazu dienen, KI-Modelle darauf zu trainieren, menschliche Computer-Interaktionen nachzuahmen — ein Vorhaben, das Datenschutzbedenken auslöst.
Zusätzlich ist die Stimmung in der Belegschaft seit Wochen angespannt. Nachdem Reuters bereits im April über die bevorstehenden Entlassungen berichtete, blieben offizielle Stellungnahmen aus dem Unternehmen lange aus. Auf der internen Kommunikationsplattform reagierten Mitarbeitende mit Bildern von Elefanten — eine unübersehbare Anspielung auf das sprichwörtliche Elefant-im-Raum-Problem.
Finanzchefin Susan Li hatte beim Ergebnisaufruf für das erste Quartal eingeräumt, dass das Management selbst nicht wisse, wie groß das Unternehmen mittel- bis langfristig sein müsse. Beim Thema Rechenkapazität sprach sie davon, dass Meta seinen eigenen Bedarf bislang kontinuierlich unterschätzt habe.
Ein Muster, das die Tech-Branche prägt
Meta steht mit diesem Kurs nicht allein. Bislang wurden in diesem Jahr branchenweit fast 110.000 Stellen in der Tech-Industrie gestrichen — verteilt auf 137 Unternehmen. Das übersteigt das Volumen des gesamten Jahres 2025, als rund 125.000 Jobs wegfielen.
Der aktuelle Stellenabbau bei Meta ist dabei explizit auf KI-Effizienz ausgerichtet — nicht auf Kostensenkung im klassischen Sinne. Ob weitere Entlassungsrunden folgen, gilt intern als wahrscheinlich: Mitarbeitende und ehemalige Beschäftigte rechnen mit weiteren Einschnitten im August sowie im Verlauf des nächsten Jahres.
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