Meta Aktie: Milliarden-Deal mit Atomstrom-Riesen
Der Tech-Konzern sichert sich langfristig über 2.600 Megawatt CO2-freien Atomstrom für seine KI-Infrastruktur und treibt damit die Renaissance der Kernenergie voran.

- Langfristige Stromverträge mit drei Nuklearanbietern
- Versorgung des neuen KI-Superclusters "Prometheus"
- Vistra-Aktie reagiert mit starkem Kursanstieg
- Sicherung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen
Meta rüstet massiv auf – und setzt dabei auf eine Energiequelle, die viele bereits abgeschrieben hatten. Der Tech-Konzern hat am 9. Januar 2026 langfristige Stromabnahmeverträge mit gleich drei Nuklear-Anbietern geschlossen: Vistra, TerraPower und Oklo. Allein mit Vistra vereinbarte Meta einen 20-Jahres-Vertrag über mehr als 2.600 Megawatt CO2-freien Atomstrom.
Das sind gewaltige Dimensionen. Die Vereinbarung mit Vistra umfasst 2.176 MW aus den bereits laufenden Kernkraftwerken Perry und Davis-Besse in Ohio. Hinzu kommen weitere 433 MW durch geplante Leistungssteigerungen in den Anlagen Perry, Davis-Besse und Beaver Valley in Pennsylvania – die größten von einem Unternehmenskunden unterstützten Nuklear-Upgrades in den USA.
KI-Gigant braucht Mega-Power
Der Hunger nach Energie ist immens. Meta baut derzeit in New Albany, Ohio, den “Prometheus”-Supercluster auf – ein Rechenzentrum-Koloss für künstliche Intelligenz. Die Stromlieferungen beginnen Ende 2026, die volle Kapazität von 2.609 MW wird 2034 erreicht sein.
Was bedeutet dieser Deal für die Meta-Aktie? Zunächst zeigt er: Der Konzern meint es ernst mit dem KI-Ausbau und plant langfristig. Die Vereinbarungen sichern die Energieversorgung für zwei Jahrzehnte ab – zu einem Zeitpunkt, in dem Rechenzentren weltweit um Stromkapazitäten konkurrieren.
Atomkraft statt Solar-Träumerei
Warum Nuklearenergie? “Wir investieren in Atomkraft, weil sie saubere, zuverlässige Energie liefert, die für unsere KI-Ambitionen essenziell ist”, erklärte Urvi Parekh, Metas globale Energiechefin. Anders als Solar- oder Windanlagen liefern Kernkraftwerke rund um die Uhr konstante Leistung – ein Muss für Rechenzentren, die keine Ausfälle tolerieren.
Für Vistra ist der Deal ein Glücksfall. Noch 2020 standen die drei Kraftwerke vor der Stilllegung. Nach der Übernahme durch Vistra 2023 ändern sich nun die Perspektiven radikal: Das Unternehmen plant Lizenz-Verlängerungen um jeweils weitere 20 Jahre. Beaver Valley Unit 1 läuft derzeit bis 2036, Davis-Besse bis 2037, Perry bis 2046 und Beaver Valley Unit 2 bis 2047. Die Vistra-Aktie schoss am 9. Januar vorbörslich um über 11 Prozent auf 168 Dollar nach oben.
Drei Anlagen, tausende Jobs
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind beträchtlich. Die drei Kraftwerke beschäftigen zusammen über 1.950 Vollzeit-Mitarbeiter. Durch die geplanten Aufrüstungs-Projekte, die sich über neun Jahre erstrecken, entstehen zusätzlich rund 3.000 befristete Stellen in Ingenieurwesen, Bau und Wartung. Allein das Perry-Werk nordöstlich von Cleveland bietet über 600 Jobs, Davis-Besse östlich von Toledo weitere 600 und Beaver Valley nordwestlich von Pittsburgh mehr als 750.
Die Vereinbarungen sichern zudem jährlich zweistellige Millionen-Beträge an lokalen Steuereinnahmen. Der erzeugte Strom fließt ins Netz und steht allen Verbrauchern zur Verfügung – nicht exklusiv Meta.
Für Meta-Aktionäre ist der Deal ein Signal: Der Konzern kalkuliert mit massivem KI-Wachstum und schafft dafür die Infrastruktur. Ob sich die Milliarden-Investitionen auszahlen, zeigt sich erst in Jahren. Sicher ist: Im Wettrennen um KI-Dominanz setzt Meta auf maximale Energiesicherheit – und nimmt dafür die Renaissance der Atomkraft in Kauf.
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