Meta Aktie: Milliarden für Atomkraft
Meta kündigt massive Investitionen in Kernenergie an, um den Energiebedarf seiner KI-Infrastruktur zu decken, während die Aktie vor den Quartalszahlen unter Druck steht.

- Über 100 Milliarden Dollar Investitionen für 2026 geplant
- 6,6 Gigawatt neue Atomkraft-Kapazität für Rechenzentren
- Quartalsumsatzwachstum von über 20% erwartet
- Insider verkauften netto über 40.000 Aktien
Meta steht vor einem entscheidenden Moment: Am Mittwoch legt der Konzern seine Zahlen für das vierte Quartal vor. Während die Aktie seit Jahresbeginn rund 8,5% verloren hat, verkündet CEO Mark Zuckerberg gleichzeitig ein massives Investment in Atomkraft. Der Plan: 6,6 Gigawatt neue Kernenergie-Kapazität sollen die wachsenden KI-Rechenzentren versorgen. Doch rechtfertigt das die angekündigten Ausgaben von über 100 Milliarden Dollar im laufenden Jahr?
Atomkraft als Antwort auf den Stromhunger
Meta geht einen ungewöhnlichen Weg, um seine KI-Ambitionen mit Energie zu versorgen. In Zusammenarbeit mit den Reaktor-Entwicklern TerraPower und Oklo sollen neue Kernkraftwerke entstehen. Die geplante Kapazität von 6,6 Gigawatt würde ausreichen, um Millionen Haushalte zu versorgen – oder eben Metas Rechenzentren.
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Die Ankündigung kommt nicht von ungefähr. Im dritten Quartal 2025 hatte das Management bereits Investitionsausgaben von 70 bis 72 Milliarden Dollar für 2025 in Aussicht gestellt. Für 2026 wird mit einem weiteren Anstieg auf über 100 Milliarden gerechnet. Diese Zahlen hatten die Aktie seit dem 29. Oktober 2025 um etwa 20% einbrechen lassen.
Investoren uneinig über die Perspektive
Die jüngsten Pflichtmitteilungen zeigen ein gemischtes Bild. Ritholtz Wealth Management stockte seine Position im dritten Quartal um 8,4% auf, das entspricht knapp 38.000 Aktien im Wert von rund 28 Millionen Dollar. Gleichzeitig verkauften Insider in den letzten 90 Tagen netto über 40.000 Aktien für etwa 25 Millionen Dollar.
Trotz der Verkäufe halten Insider weiterhin 13,61% der Anteile – ein Signal, dass sie langfristig am Unternehmen festhalten. Die Frage ist, ob auch externe Anleger überzeugt werden können.
Was die Zahlen bringen müssen
Analysten erwarten für das vierte Quartal Umsätze zwischen 56 und 59 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von über 20% im Jahresvergleich entspräche. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird bei 8,19 Dollar gesehen. Der Optionsmarkt preist eine mögliche Kursbewegung von bis zu 6,7% nach der Veröffentlichung ein.
Das Kerngeschäft läuft: Die Werbeeinnahmen, verstärkt durch KI-gestützte Tools, erreichen mittlerweile eine Jahresrate von über 60 Milliarden Dollar. Meta AI hat die Marke von einer Milliarde monatlich aktiven Nutzern überschritten.
Mit einem Forward-KGV von etwa 21 liegt Meta deutlich unter dem Sektor-Durchschnitt und unter den Bewertungen anderer Tech-Giganten. Analysten sehen im Konsens ein durchschnittliches Kursziel von rund 818 Dollar – ein Aufwärtspotenzial von über 24% zum aktuellen Niveau. Entscheidend wird sein, ob Zuckerberg am Mittwoch darlegen kann, wie sich die massiven Investitionen mittelfristig auszahlen sollen.
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