Meta Aktie: Milliarden-Infrastruktur-Offensive

Meta sichert sich langfristig KI-Rechenleistung im Wert von fast 30 Milliarden Dollar und plant klimaneutralen Atomstrom-Campus für energieintensive Supercluster.

Die Kernpunkte:
  • Milliarden-Deal mit KI-Cloudanbieter Nebius Group
  • Planung eines nuklearen Campus für Energieversorgung
  • Externe GPU-Kapazitäten basierend auf Nvidia-Architektur
  • Analysten bewerten Partner Oklo unterschiedlich

Meta Platforms hat sich langfristig gewaltige KI-Rechenkapazitäten gesichert – und zahlt dafür einen dreistelligen Milliardenbetrag. Zwei strategische Partnerschaften innerhalb weniger Tage zeigen, wie ernst es dem Konzern mit dem Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur ist.

Fast 30 Milliarden Dollar für Rechenleistung

Den ersten Deal schloss Meta mit dem KI-Cloudanbieter Nebius Group. Ab Anfang 2027 soll Nebius dedizierte GPU-Cluster im Wert von rund zwölf Milliarden Dollar bereitstellen – basierend auf Nvidias neuester Vera-Rubin-Architektur. Das Gesamtvolumen der Vereinbarung beläuft sich auf bis zu 27 Milliarden Dollar. Kurz zuvor hatte bereits Nvidia selbst zwei Milliarden Dollar in Nebius investiert. Der KI-Cloudanbieter zieht damit innerhalb kürzester Zeit fast 30 Milliarden Dollar an Kapitalzusagen an.

Dass Meta auf externe Recheninfrastruktur setzt, liegt auf der Hand: Die Nachfrage nach GPU-Leistung für KI-Anwendungen übertrifft derzeit die Eigenkapazitäten nahezu aller Technologiekonzerne.

Atomstrom für den KI-Supercluster

Parallel dazu treibt Meta den Aufbau einer eigenen Energiebasis voran. Mit Oklo und TerraPower plant der Konzern einen nuklearen Campus mit einer Kapazität von 6,6 GW – genug, um die energieintensiven KI-Supercluster klimaneutral zu betreiben. Moderne Rechenzentrum-Racks verbrauchen inzwischen bis zu 120 kW pro Einheit; der Strombedarf ist längst zu einem entscheidenden Engpass geworden.

Für Oklo selbst lohnt ein Blick hinter die Kulissen. CEO Jacob DeWitte veräußerte am 13. März rund 73.000 Aktien zu je 60 Dollar – ein Volumen von 4,3 Millionen Dollar. Die Verkäufe dienten der Steuerpflicht im Zusammenhang mit dem Vesting von Restricted Stock Units und waren laut SEC-Einreichung nicht diskretionär. Dennoch notiert die Oklo-Aktie aktuell rund 38 Prozent unter ihrem Sechsmonatshoch, nachdem sie in den zwölf Monaten zuvor noch um über 115 Prozent gestiegen war.

BofA Securities stufte Oklo nach dem Meta-Deal auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel auf 127 Dollar an. Texas Capital Securities bestätigte ebenfalls „Buy“ mit einem Ziel von 138 Dollar. UBS hingegen bleibt bei „Neutral“ mit einem Kursziel von 95 Dollar und verweist auf die langen Entwicklungszeiträume – die erste Projektphase soll erst 2030 in Betrieb gehen.

Für Meta ergibt sich ein klares Bild: Der Konzern positioniert sich über mehrere Milliarden-Investitionen gleichzeitig – in externe Rechenkapazität und in die eigene Energieversorgung. Ob der Zeitplan hält, wird sich spätestens 2027 zeigen.

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