Meta Aktie: Stellenabbau und KI-Milliarden

Meta erwägt die Entlassung von über 20 Prozent der Belegschaft, während gleichzeitig massive Investitionen in KI-Infrastruktur die Margen belasten und der freie Cashflow sinkt.

Die Kernpunkte:
  • Größter Stellenabbau der Unternehmensgeschichte geplant
  • Massive KI-Investitionen belasten operative Marge
  • Stabiles Nutzerwachstum trotz Kostendruck
  • Aktienkurs notiert unter 200-Tage-Durchschnitt

Meta plant offenbar den größten Stellenabbau seiner Unternehmensgeschichte. Berichten von Reuters und Business Insider zufolge erwägt der Konzern, mehr als 20 Prozent seiner weltweiten Belegschaft zu entlassen — das wären rund 16.000 von insgesamt etwa 79.000 Mitarbeitern. Offiziell bezeichnete Meta-Sprecher Andy Stone die Berichte als spekulativ. Interne Quellen berichten jedoch, dass leitende Manager bereits angewiesen wurden, Kostensenkungspläne auszuarbeiten.

KI-Investitionen fressen die Margen

Der Hintergrund ist klar: Meta investiert in einem Tempo in KI-Infrastruktur, das selbst für einen Großkonzern außergewöhnlich ist. Für 2026 plant das Unternehmen Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar — nach 72 Milliarden im Vorjahr. Bis 2028 sollen insgesamt 600 Milliarden Dollar in Rechenzentren fließen.

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Diese Ausgaben hinterlassen bereits Spuren in den Finanzkennzahlen. Die operative Marge sank im vierten Quartal 2025 auf 41 Prozent, gegenüber 48 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der freie Cashflow fiel 2025 um 16 Prozent auf 43,6 Milliarden Dollar.

Gleichzeitig kauft Meta aggressiv zu: Im März 2026 übernahm der Konzern das KI-Agenten-Netzwerk Moltbook und integrierte das Team in seine neu gegründeten „Meta Superintelligence Labs“. Zudem sicherte sich Meta für mindestens zwei Milliarden Dollar das KI-Startup Manus.

Wachstum trotz Gegenwind

Das Kerngeschäft läuft unterdessen stabil. Die täglich aktiven Nutzer über alle Plattformen stiegen 2025 um sieben Prozent auf 3,58 Milliarden. Für das erste Quartal 2026 erwartet Meta Umsätze zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert seit Jahresbeginn rund drei Prozent im Minus und liegt damit auch unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Zusätzlich belastet die Verschiebung des neuen KI-Modells „Avocado“ — der Launch wurde auf mindestens Mai 2026 verschoben, nachdem das Projekt interne Meilensteine verpasst hatte. Einige Analysten verweisen angesichts der Margenkompression auf Risiken, andere sehen bei einem Forward-KGV von 22,2 eine vergleichsweise günstige Bewertung. Die Nvidia-Entwicklerkonferenz GTC am 16. März könnte dem gesamten KI-Sektor — und damit auch der Einschätzung von Metas Infrastrukturstrategie — neue Impulse geben.

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