Meta Aktie: Verluste drohen!
Meta-CEO Mark Zuckerberg verteidigt sein Unternehmen vor Gericht gegen Suchtvorwürfe. Der Ausgang des Verfahrens könnte über Milliardenforderungen und hunderte weitere Klagen entscheiden.

- Zuckerberg erstmals persönlich vor Gericht
- Über 1.500 ähnliche Klagen könnten folgen
- CFO verkauft Aktien im Wert von Millionen
- Meta plant Smartwatch-Comeback für 2026
Mark Zuckerberg stand am Mittwoch erstmals persönlich vor einem Gericht in Los Angeles – und das in einem Verfahren, das für seinen Konzern Meta richtig teuer werden könnte. Die 20-jährige Klägerin KGM wirft Instagram vor, sie bereits als Kind süchtig gemacht zu haben. Ihre Depressionen, Angstzustände und Körperbildstörungen führt sie direkt auf die Nutzung zurück. Mit sechs Jahren begann sie YouTube zu nutzen, mit neun Jahren Instagram – zeitweise bis zu 16 Stunden täglich.
Der Clou: Dies ist nur die erste von über 1.500 ähnlichen Klagen. Der Ausgang könnte wegweisend sein für hunderte Verfahren, in denen Eltern und junge Erwachsene den Tech-Giganten Suchtdesign vorwerfen.
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Zuckerberg räumt Schwachstellen ein
Vor Gericht verteidigte der Meta-Chef sein Unternehmen – gab aber auch zu, dass der Konzern keine Nutzungsziele für seine Apps mehr setze. Außerdem räumte er ein, dass trotz Altersgrenze von 13 Jahren immer wieder jüngere Kinder auf Instagram zugreifen. Diese Accounts würden zwar gelöscht, sobald sie auffallen – doch die Aussage zeigt: Perfekt ist das System nicht.
Meta weist die Vorwürfe dennoch kategorisch zurück. Die psychischen Probleme der Klägerin stammten aus Misshandlungen und instabilen Familienverhältnissen, so die Verteidigung. Instagram sei nicht der wesentliche Faktor gewesen. Der Konzern verweist auf Schutzmaßnahmen wie Teen-Accounts und Elternkontrollen, die über die Jahre eingeführt wurden.
Parallele Insider-Verkäufe
Während Zuckerberg vor Gericht stand, verkaufte CFO Susan Li am 15. Februar Aktien im Wert von rund 4,1 Millionen Dollar zu einem Kurs von 639,77 Dollar. Gleichzeitig wurden weitere Anteile im Wert von 7,1 Millionen Dollar einbehalten, um Steuern auf zugeteilte Aktien zu decken. Solche Transaktionen sind bei Tech-Führungskräften zwar Routine – das Timing ist dennoch bemerkenswert.
Die Meta-Aktie notiert aktuell bei 643,22 Dollar und zeigt sich vom Gerichtsverfahren bislang unbeeindruckt. Doch das könnte sich ändern, sollte die Jury zugunsten der Klägerin entscheiden. Dann könnten Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe auf Meta zukommen – und hunderte weitere Klagen würden wohl folgen.
Smartwatch-Comeback als Ablenkung?
Fast zeitgleich berichtete „The Information“, dass Meta noch 2026 seine erste Smartwatch auf den Markt bringen will. Das „Malibu 2“-Projekt wurde wiederbelebt und soll Health-Tracking sowie einen eingebauten Meta-AI-Assistenten bieten. Vor fünf Jahren hatte Meta bereits an Smartwatches gearbeitet, das Projekt 2022 aber wegen Sparmaßnahmen gestoppt.
Die Rückkehr ins Wearables-Geschäft kommt nicht von ungefähr: Die Ray-Ban-Smartglasses von Meta waren ein Überraschungserfolg mit fast sechs Millionen verkauften Einheiten in 2025. Allerdings verzögert der Konzern nun andere AR- und Mixed-Reality-Brillen bis 2027, um Kunden nicht mit zu vielen Produkten gleichzeitig zu überfordern.
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