Meta Aktie: Zwei-Milliarden-Manus-Deal am 16. Juni aufgelöst
Meta löst die Zwei-Milliarden-Übernahme von Manus auf. Interne Kritik an KI-Reformen und neue Suchfunktion prägen den Konzern.

- Manus-Übernahme wird rückabgewickelt
- Chinesische Behörden blockierten Deal
- CTO kritisiert Reorganisation scharf
- Facebook startet KI-Suche "AI Mode"
Meta Platforms erlebt eine Phase des erzwungenen Wandels. Der Konzern wickelt eine Milliarden-Übernahme ab und ordnet seine Belegschaft radikal neu. Währenddessen rollen neue KI-Funktionen für Facebook-Nutzer aus.
Am 16. Juni 2026 startete Meta den Prozess zur Auflösung des Manus-Kaufs. Die zwei Milliarden Dollar schwere Übernahme scheiterte am Widerstand der chinesischen Behörden. Die dortige Reformkommission befürchtet einen unkontrollierten Technologietransfer und sieht die nationale Sicherheit gefährdet.
Die Manus-Gründer planen nun einen Rückkauf für eine Milliarde Dollar. Ein Börsengang in Hongkong gilt als mögliches Ziel. Meta hat bereits den Zugriff auf interne Systeme gesperrt. Der Datenaustausch wurde vollständig eingestellt.
Kritik aus der Chefetage
Intern sorgt der Fokus auf künstliche Intelligenz für Unruhe. CTO Andrew Bosworth bezeichnete die jüngste Reorganisation in einem Memo vom 15. Juni 2026 als „grauenhaft“. Rund 6.500 Ingenieure und Produktmanager sind von den Änderungen betroffen.
Bereits im Mai strich Meta 8.000 Stellen. Weitere 7.000 Mitarbeiter mussten in neue KI-Rollen wechseln. Mark Zuckerberg räumte öffentlich Fehler bei der Kommunikation ein. Das Management verspricht nun mehr Klarheit für die Belegschaft.
Suche mit KI-Modell
Ungeachtet der internen Probleme startete Facebook den „AI Mode“ für die Suche. Das System basiert auf dem Modell „Muse Spark“. Nutzer können damit Suchanfragen direkt über öffentliche Inhalte generieren.
An der Börse herrscht Skepsis. Die Meta-Aktie notiert aktuell bei 511,00 Euro. Damit liegt das Papier rund 24,61 Prozent unter seinem Jahreshoch. Die Volatilität bleibt mit 32,97 Prozent hoch.
Für das laufende Jahr plant Meta Rekordinvestitionen. Bis zu 145 Milliarden Dollar sollen in die KI-Infrastruktur fließen. Klarheit über den Erfolg der neuen Strategie bringen erst die nächsten Quartalszahlen.
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