Meta Platforms Aktie: Zangenangriff!

Meta Platforms sieht sich mit Kartellverfahren in Italien und Betrugsvorwürfen in den USA konfrontiert. Gleichzeitig plant das Unternehmen einen Wechsel zu Google-Chips und der CFO verkaufte Aktien.

Die Kernpunkte:
  • Italienische Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Meta
  • US-Senatoren fordern Untersuchung zu Anzeigenbetrug
  • Milliarden-Deal mit Google-Chips statt Nvidia geplant
  • CFO verkauft Aktien im Wert von 4,19 Millionen Dollar

Der Tech-Gigant Meta gerät zunehmend in die Defensive. Während die Umsätze sprudeln, braut sich ein gefährlicher Sturm aus Regulierungsbehörden in Europa und den USA zusammen, der die jüngsten Erfolge zu überschatten droht. Gleichzeitig deutet sich ein brisanter Strategiewechsel bei der KI-Hardware an – steht das Geschäftsmodell vor einer Zerreißprobe?

Europa und USA machen ernst

An diesem Wochenende wurde bekannt, dass Meta gleich von zwei Seiten unter Beschuss steht. In Italien hat die Wettbewerbsbehörde AGCM ein Verfahren gegen den Konzern eingeleitet. Der schwere Vorwurf: Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Meta soll konkurrierende KI-Dienste gezielt aus dem WhatsApp-Ökosystem ausschließen. Konkret geht es um Änderungen der Nutzungsbedingungen, die externen Anbietern den Zugang verwehren, wenn ihre “primäre Funktionalität” auf KI basiert. Für Meta ist das ein direkter Angriff auf die Strategie, die eigenen KI-Tools vertikal zu integrieren und Konkurrenten außen vor zu lassen.

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Auch in den USA wächst der Druck. Die Senatoren Richard Blumenthal und Josh Hawley fordern parteiübergreifend eine Untersuchung wegen mutmaßlichen Anzeigenbetrugs auf den Meta-Plattformen. Sollte es hier zu strengeren Auflagen kommen, wäre die wichtigste Einnahmequelle des Konzerns – das Werbegeschäft – direkt betroffen.

Machtpoker um KI-Chips

Doch nicht nur juristisch, auch technologisch plant Meta offenbar eine radikale Kehrtwende. Berichten zufolge befindet sich das Unternehmen in Verhandlungen, um Googles “Tensor Processing Units” (TPUs) im Wert von mehreren Milliarden Dollar zu erwerben.

Dieser Schritt wäre ein deutliches Signal gegen den bisherigen Platzhirsch Nvidia. Durch den Einsatz von Google-Hardware könnte Meta nicht nur die extremen Kosten für Nvidias GPUs senken, sondern auch die Abhängigkeit von dessen Lieferketten reduzieren. Investoren beobachten nun argwöhnisch, wie sich dieser mögliche Schwenk auf die ohnehin massiven Investitionsausgaben (CapEx) für das Jahr 2026 auswirken wird.

Warnsignal aus der Chefetage

Für zusätzliche Nervosität sorgt eine Transaktion aus den eigenen Reihen: CFO Susan Li hat Aktienpakete im Wert von rund 4,19 Millionen Dollar verkauft. Zwar gehören Insiderverkäufe zum Routinegeschäft, doch in einer Phase hoher Bewertungen und regulatorischer Unsicherheit werden solche Schritte vom Markt besonders sensibel registriert.

Das Chartbild spiegelt diese Anspannung wider: Die Aktie kämpft sichtlich um Boden und notiert mit rund 559 Euro derzeit unter dem psychologisch wichtigen 50-Tage-Durchschnitt. Der Markt hat seinen Fokus scharf von reinen Wachstumszahlen auf die Frage verlagert, ob Metas “Walled Garden”-Strategie dem globalen regulatorischen Druck standhalten kann.

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