Metaplanet: 8 Milliarden Yen für 640–700 Bitcoin

Metaplanet kauft weiter Bitcoin — und nimmt dafür erneut Schulden auf. Das Tokioter Unternehmen hat am 24. April 2026 seine 20. Serie unverzinslicher Anleihen bestätigt. Volumen: 8 Milliarden Yen, umgerechnet rund 50 Millionen Dollar. Das gesamte Kapital fließt in den Kauf weiterer Bitcoin.
Nullkupon, voller Einsatz
Die Anleihen laufen bis zum 23. April 2027 und gehen an den EVO FUND. Als Nullkupon-Instrumente zahlen sie keine laufenden Zinsen. Metaplanet kann damit die gesamten 8 Milliarden Yen direkt für Käufe einsetzen. Analysten schätzen, dass sich damit 640 bis 700 zusätzliche Bitcoin erwerben lassen.
Das Unternehmen baut seine Bestände seit Monaten aggressiv aus. Allein im ersten Quartal 2026 kaufte Metaplanet 5.075 Bitcoin für rund 405 Millionen Dollar. Aktuell hält das Unternehmen 40.177 Bitcoin — im Marktwert rund 3,1 Milliarden Dollar. Das macht Metaplanet zum größten börsennotierten Bitcoin-Halter Japans und zum drittgrößten weltweit.
Milliardenverluste, ambitionierte Ziele
Die Strategie hat ihren Preis. Im Fiskaljahr 2025 verbuchte Metaplanet einen Nettoverlust von 95 Milliarden Yen — etwa 619 Millionen Dollar. Haupttreiber waren unrealisierte Verluste auf die bestehenden Bestände. Der durchschnittliche Einstandspreis liegt bei rund 104.000 Dollar je Bitcoin. Zum Zeitpunkt der Ankündigung notierte Bitcoin bei 77.000 bis 78.000 Dollar.
Das Management hält dennoch an seinem „555 Million Plan“ fest. Das Ziel: 100.000 Bitcoin bis Ende 2026, 210.000 Bitcoin bis Ende 2027.
Kurs unter Druck
Die Märkte reagierten verhalten. Nach der Ankündigung fiel die Metaplanet-Aktie um 3,69 Prozent auf rund 339 Yen. Auf Sechsmonatssicht steht ein Minus von 27 Prozent.
Der Börsenwert des Unternehmens hängt stark an seinen Bitcoin-Beständen. Schuldenfinanzierte Käufe bei gleichzeitig deutlich unter dem Einstandspreis liegenden Marktpreisen — das ist das Modell, das Metaplanet trägt und belastet. Ob der Bitcoin-Kurs die Lücke zum Einstandspreis bis Ende 2026 schließt, entscheidet maßgeblich darüber, ob die Strategie aufgeht oder die Verluste weiter wachsen.
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