Metaplanet Aktie: Bitcoin-Crash belastet

Der japanische Bitcoin-Investor Metaplanet verzeichnet durch den Kurssturz der Kryptowährung Buchverluste in Milliardenhöhe. Die aggressive Anlagestrategie macht das Unternehmen extrem anfällig für Preisschwankungen.

Die Kernpunkte:
  • Bitcoin-Crash belastet Bilanz mit Milliardenverlust
  • Unrealisierter Verlust von über einer Milliarde Dollar
  • Unternehmen hält an aggressiver Bitcoin-Strategie fest
  • Yen-Schwäche dämpft Verluste in Heimatwährung

Metaplanet steht zum Wochenstart unter erheblichem Druck. Der japanische Bitcoin-Investor kämpft mit Buchverlusten in Milliardenhöhe, nachdem die Kryptowährung am Wochenende zeitweise auf rund 75.600 Dollar abgestürzt war. Mit einem Bestand von 35.102 BTC trifft die Korrektur das Unternehmen hart.

Die Erholung auf etwa 79.000 Dollar am Sonntag mildert die Verluste nur teilweise. Das Problem: Metaplans durchschnittlicher Einstandspreis liegt bei 107.716 Dollar pro Coin – ein unrealisierter Verlust von geschätzt 1,03 Milliarden Dollar bei einem Bitcoin-Preis von 78.500 Dollar.

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Aggressive Strategie trotz Turbulenzen

Das Unternehmen hält unbeirrt an seiner Treasury-Strategie fest. Erst kürzlich sicherte sich Metaplanet die Möglichkeit, weitere 137 Millionen Dollar aufzunehmen – ausschließlich für den Ausbau der Bitcoin-Bestände. Ein ähnlicher Ansatz wie beim US-Pendant MicroStrategy, das mit 712.647 BTC Ende Januar die größte Unternehmensposition weltweit hielt.

Die Rechnung geht auf, solange Bitcoin steigt. Fällt die Kryptowährung jedoch weiter, verschärft sich die Schieflage der Bilanz. Der Bestand von über 35.000 Coins macht Metaplanet extrem anfällig für Preisschwankungen.

Yen-Schwäche als Puffer

Ein stabilisierender Faktor könnte die Währungskonstellation sein. Metaplanets Verbindlichkeiten lauten größtenteils auf Yen, während Bitcoin in Dollar notiert. Die anhaltende Schwäche der japanischen Währung dämpft die Verluste in der Heimatwährung – ein natürlicher Hedge, der die Dollar-Verluste teilweise auffängt.

Marktumfeld verschärft sich

Der Krypto-Ausverkauf fällt zusammen mit breiteren Marktturbulenzen. Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Fed-Chef am 30. Januar. Der ehemalige Fed-Gouverneur gilt als Inflationsfalke, was sofort zu einer Neubewertung von Risikoanlagen führte. Die asiatischen Märkte starteten am 2. Februar mit deutlichen Verlusten in die Woche, nachdem das Wochenende bereits massive Liquidationen im Krypto-Derivatemarkt gebracht hatte.

Für Metaplanet hängt die weitere Entwicklung direkt an Bitcoins Fähigkeit, sich über 80.000 Dollar zu stabilisieren. Jeder Rücksetzer belastet den Nettoinventarwert weiter – und damit die Substanz des Unternehmens.

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