Metaplanet Aktie: Ein Dilemma?

Metaplanets Bitcoin-Bestände weisen hohe Buchverluste auf, während eine umfangreiche Kapitalmaßnahme zu Verwässerung führt. Der CEO bekräftigt trotz des Drucks die fortgesetzte Akkumulationsstrategie.

Die Kernpunkte:
  • Bitcoin-Kurs deutlich unter Einkaufspreis des Unternehmens
  • Kapitalerhöhung von rund 137 Millionen US-Dollar
  • CEO hält an fortgesetzten Bitcoin-Käufen fest
  • Aktie verliert über 60% in sechs Monaten

Metaplanet steckt in einem schwierigen Umfeld fest: Bitcoin rutschte im asiatischen Handel auf rund 60.000 US-Dollar und liegt damit deutlich unter den durchschnittlichen Einstiegskosten des Unternehmens. Der Chef hält trotzdem am Kurs fest und kündigt weitere Käufe an. Gleichzeitig belastet eine große Kapitalmaßnahme die Aktie.

Am Freitag verlor die Aktie in Tokio rund 6% und setzte damit den Abwärtstrend fort. Auf Sicht von sechs Monaten summiert sich das Minus laut den im Quelltext genannten Marktdaten auf mehr als 63%.

CEO bekräftigt Bitcoin-Plan

CEO Simon Gerovich nahm die Schwankungen offen auf und schrieb auf X, Metaplanet werde „kontinuierlich weiter Bitcoin akkumulieren“ und parallel die Erlöse ausbauen – unabhängig vom aktuellen Abschwung. Der Zeitpunkt ist heikel: Der Bitcoin-Rückgang von den Hochs Ende 2025 drückt den Marktwert der Bestände deutlich unter den Buchwert.

Wie groß ist der Abstand zwischen Einkaufspreis und aktuellem Bitcoin-Kurs – und was heißt das für die Bilanz? Genau dieser Punkt steht derzeit im Zentrum der Debatte.

Kapitalerhöhung bringt Geld – und Verwässerung

Am 29. Januar kündigte Metaplanet eine Kapitalaufnahme von rund 21 Milliarden Yen (etwa 137 Millionen US-Dollar) an. Das Geld soll sowohl für weitere Bitcoin-Käufe als auch zur Bedienung von Schulden genutzt werden.

Konkret umfasst die Finanzierung laut den im Quelltext genannten Details:
24,53 Millionen neue Stammaktien zu 499 Yen je Aktie
Aktienbezugsrechte (Warrants) mit einem Ausübungspreis von 547 Yen

Die Maßnahme verschafft zwar zusätzliche Mittel für Käufe bei niedrigeren Kursen, erhöht aber zugleich das Verwässerungsrisiko. Das hat den Kurs seit der Ankündigung zusätzlich belastet.

Hohe Buchverluste auf den Bestand

Nach den im Quelltext zitierten Angaben hielt Metaplanet Ende 2025 35.102 BTC. Der durchschnittliche Kaufpreis soll bei etwa 107.716 US-Dollar je Bitcoin gelegen haben. Bei einem Bitcoin-Kurs um 60.000 US-Dollar entspricht das einem nicht realisierten Verlust von grob 47% auf das Portfolio.

Der Artikel zieht dabei einen Vergleich zu MicroStrategy: Auch dort führten die fallenden Kryptopreise in Q4 2025 zu hohen Buchverlusten.

Der nächste konkrete Termin: Am 13. Februar steht die Abwicklung (Settlement) der neuen Aktienzuteilung an. Sie entscheidet darüber, wie schnell die frische Liquidität tatsächlich für weitere Käufe zur Verfügung steht.

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