Metaplanet Aktie: Neue Töchter, alter Verlust
Der japanische Bitcoin-Investor Metaplanet schreibt trotz Milliardenwert in Kryptowährung Verluste und will mit zwei neuen Gesellschaften operatives Geschäft aufbauen.

- Gründung zweier neuer operativer Tochtergesellschaften
- Hoher Nettoverlust trotz Bitcoin-Beständen im Milliardenwert
- Ambitionierte Pläne für massiven Bitcoin-Zukauf bis 2027
- Aktienkurs deutlich unter Vorjahreshöchstständen
Metaplanet hält 35.102 Bitcoin im Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar – und schreibt trotzdem rote Zahlen. Der japanische Bitcoin-Investor hat nun zwei neue Tochtergesellschaften gegründet, um aus dem reinen Treasury-Modell ein operatives Geschäft zu machen.
Zwei neue Töchter mit unterschiedlichen Aufgaben
Metaplanet Ventures soll in Tokio ansässig sein und über zwei bis drei Jahre rund 4 Milliarden Yen (etwa 26,7 Millionen US-Dollar) in japanische Startups investieren. Im Fokus stehen Unternehmen, die Finanzinfrastruktur rund um das Bitcoin-Netzwerk aufbauen – von Zahlungssystemen über Verwahrungslösungen bis hin zu Compliance-Tools. Als erste Beteiligung ist eine Investition von bis zu 400 Millionen Yen in JPYC Inc. geplant, Japans ersten lizenzierten Yen-Stablecoin-Anbieter.
Parallel dazu entsteht in Miami Metaplanet Asset Management. Die US-Tochter soll asiatische und westliche Kapitalmärkte verbinden und regulierte Anlageprodukte entwickeln – darunter Bitcoin-Zinsinstrumente und festverzinsliche Strukturen. Mit dieser geografischen Trennung will das Unternehmen das klassische Treasury-Geschäft von neuen, umsatzgenerierenden Aktivitäten abgrenzen.
Hohe Schulden, ambitionierte Ziele
Das Geschäftsjahr 2025 schloss Metaplanet mit einem Nettoverlust von rund 95 Milliarden Yen ab. Hinzu kommen ausstehende Verbindlichkeiten von etwa 280 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Einstandskurs der Bitcoin-Bestände liegt bei rund 107.000 US-Dollar pro Coin – damit befinden sich die Positionen derzeit unter Wasser.
Dennoch hält das Management am sogenannten „555 Million Plan“ fest: Bis Ende 2026 sollen 100.000 BTC im Treasury liegen, bis 2027 sogar 210.000 BTC. Die neuen Töchter sollen dafür den nötigen Cashflow liefern. Die Aktie pendelt aktuell zwischen 340 und 360 Yen – deutlich unter den Hochs aus dem Jahr 2025.
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